Noobkochen I – “Lasagne”
Schon wieder ein Tag verstrichen ohne Tomatensuppe. Ich vermute, der eine oder andere ist mittlerweile verhungert; für diejenigen, die noch nicht aufgegeben haben, gibt’s heute etwas ganz anderes: Lasagne, die Lieblingsspeise von Garfield. Im Moment pendel ich noch zwischen hier und der Küche hin und her, nachher gibt’s noch ein Foto, wenn sie aus dem Ofen kommt und dann schließlich, irgendwann, das Rezept samt Bilder hier. In der Zwischenzeit, zum Vertrödeln… gibt’s nichts mehr.
So, Küche, brb. Damit’s hier ans Rezept geht, mache ich die Bilder gerade webtauglich. Hervorragend, fertig. Wollt ihr wissen, auf was ihr euch einlasst? Nehmt dies!
“Oh, sehr fein, krieg ich auch ein Stück?”
Wird noch geschrieben…
Gut, jetzt habt ihr lange genug gewartet auf den ersten Teil von Noobkochen. Zunächst einmal – die Zutaten:
für ca. 4 Personen:
- Lasagneplatten
- 400g Hackfleisch
- Olivenöl zum Braten
- 1 Zwiebel, frisch oder tiefgefroren
- 2 Knoblauchzehen, ausschließlich frisch
- 1/8l Rotwein
- Basilikum und Petersilie
- 500g passierte Tomaten
- 40g Butter
- 40g Mehl
- 3/4l Milch
- Salz, Pfeffer und Muskatnuss
- Butter für die Form
- 200g geriebener Käse
Ja, ich weiß, ein paar der Zutaten sind auf dem Bild nicht zu sehen, aber wir wollen ja auch nicht gleich übertreiben. Für ‘ne bebilderte Anleitung wird’s reichen. Und jetzt fangen wir endlich mit dem Kochen an!
Als Erstes brate man das Hackfleisch in einer Pfanne mit dem Olivenöl an; währenddessen zerkleinere man Knoblauch und Zwiebeln, zu denen es als Alternative auch vorgewürfelte, tiefgefrorene Zwiebeln gibt.
Hat man dies getan, gibt man Knoblauch und Zwiebeln zu dem Hackfleisch, zusammen anbraten.
Den Inhalt der Pfanne mit dem Rotwein ablöschen, die passierten Tomaten hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen. Das Ganze lasse man kurz aufkochen. Währenddessen bereite man den Basilikum und die Petersilie vor; beides wird gehackt. Zum Thema Basilikum – kennt ihr die Bertolli-Werbung? Die mit dem Kerl, der sich nicht über die Frau, sondern über seinen frischen Basilikum freut? Jener gute Mann weiß, welchen Wert frische Kräuter haben! Lediglich von Petersilie bin ich kein Freund, jene tut’s deshalb auch tiefgefroren und wird keines Bildes gewürdigt.
Schlussendlich gebe man den Basilikum und die Petersilie in die Tomaten-Hackfleisch-Sauce, lasse es kurz köcheln und…
…stelle dann die Pfanne auf die Seite, denn jetzt geht’s an die Sauce Béchamel. Wie euch natürlich -im Gegensatz zu mir- völlig klar sein dürfe, besteht diese aus Butter, Mehl, Milch, Pfeffer, Salz und Muskatnuss.
Die Butter zerlasse man in einem Topf. Ist diese flüssig, gebe man das Mehl hinzu und erhitze die Mehlschwitze so lange, “bis das Mehl goldgelb ist”.
Den Topf vom Herd nehmen und mit einem Schneebesen die Milch unterrühren, ohne Klümpchen. Ist die Mehlschwitze in der Milch gelöst, koche man die Sauce noch einmal auf und lasse sie dann 10 Minuten leise vor sich her köcheln. Abgeschmeckt wird sie mit Salz , Pfeffer und Muskat, je nach Gusto.
So mächtig war das Kochen jetzt ja nicht, aber eigentlich war’s das schon. Als nächstes benötigt man eine Auflaufform; es ist allerdings zu beachten, dass es sich in diesem speziellen Fall um eine original Lasagne-Form handeln muss. Sonst frier die Hölle zu, hat man mir gesagt.
Wie dem auch sei, diese wird mit Butter bestrichen. Nun lege man zunächst die Lasagneplatten aus und ärgere sich dann darüber, dass die Form nicht quadratisch ist und die Nudeln sich erstaunlich schlecht konvex brechen lassen.
Es folgt die Hackfleischsauce und als Drittes die Béchamelsauce. Eine weitere Schicht Nudeln und Hackfleisch später gibt’s etwas, das in etwa so aussieht:
Noch einmal Béchamel-Sauce drüber…
…und schließlich mit Käse bedecken. Welcher Käse? Nun, wie ihr’s mögt, vermute ich, Emmentaler ist in Ordnung, aber nicht perfekt. Ich höre mir an dieser Stelle gerne eure Ideen an, mir ist leider kein “typisch italienischer Käse zum Überbacken von Lasagne” bekannt. Glaube ich.
In den Ofen damit! 180° vorgeheizt, 25-30 Minuten. Wenn’s dann in etwa so aussieht…
…ist’s vermutlich gelungen. Ich wünsche guten Appetit.
Comments
5 Responses to “Noobkochen I – “Lasagne””
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hm… sieht gut aus…
ich freue mich auf die nächsten rezepte
totgesagte leben länger… ich lauer und beobachte… du schuldest mir eine katze!
direkt mal ausprobieren, wenn ich das nächste Mal einkaufen war und der Grillwahnsinn vorbei ist
Mehr!
verdammt, jetzt hab ich hunger…
oohh, lasagne!! ein wunderbares produkt meisterlicher kochkunst!!