flattr und Micropayments: “Sowas von Web 2.0!”

Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich verschiedene Menschen auf ein gleiches Ereignis reagieren können. Während ich vorhin metaphorisch im Kreis sprang, als sich in meiner Inbox ein “highly personal invite” für flattr fand, war die beste Antwort auf diese frohe Botschaft ein dilettantisches “Aha”. Nun bin ich ehrlich: Bis vor wenigen Wochen hatte ich von dem Dienst, der sich “zunächst einmal nahtlos in die Tradition der kryptischen Netznamen” einreiht natürlich auch noch nichts gehört. Wie auch, Innovationen entstehen von jetzt auf gleich. Und ich glaube, flattr könnte eine solche Innovation sein.
Ich nehme einfach die gleiche audiovisuelle Einleitung, wie sie zur Zeit in jedem Blogpost über den Dienst verwendet wird. Hier, das ist flattr.
Nochmal: Der Nutzer lädt bei flattr sein Konto mit einem Betrag – zur Zeit 2€ im Monat, per Selbsteinzahlung – auf. Überall im Web (ja, auch hier) werden sich dann bald diese Buttons finden, auf denen “my thing” steht. Klickt man nun einen solchen (oder ganz viele im Monat), so verteilt der Dienst das Geld an die einzelnen Benutzer. Unglaublich einfach, unglaublich fair. Und in der Theorie unglaublich effizient.
Und wer mehr die Zukunft wissen möchte, der…
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Tödlicher Männerschnupfen
Ich hab nicht geschlafen und schuld daran ist der tödliche Männerschnupfen. Schauen wir mal, was die Medis so machen. So lange etwas zum Schmunzeln und Nachdenken.
Achso, drei Dinge: Erstens – Finger weg von Immodium Akut (lingual), das half zumindest bei mir in dieser Nacht mal überhaupt nicht – kann aber natürlich auch an mir liegen. Zweitens: Grippostad C ist cool, keine Diskussion (auch wenn ich das zum Unternehmen Stada nicht sagen kann). Und am Allerwichtigsten, drittens:
Kann mir bitte jemand erklären, welche höhere Ordnung hinter dem Falten einer Packungsbeilage steckt? Ich konnte jetzt ein paar Tage ganz gut üben, aber es gelingt mir einfach nicht, sie wieder so zu knittern, wie sie vom Hersteller kommt. Bin ich zu grobmotorisch? So schwer kann das doch gar nicht sein!?
Die Zusammenfassung des Tages: Alles Mist.
Ich kann ja gar nicht so viel kotzen, wie ich kotzen müsste! Jeden Tag liest man so seine Seiten, überfliegt die Nachrichten und speziell ich schaue dabei natürlich immer, ob etwas davon in meinem Blog dringend erwähnt werden sollte. An Tagen, an denen wenig Interessantes geschieht, ist das gar nicht so einfach. Und manchmal kann ich nur bei jeder einzelnen Schlagzeile den Kopf schütteln. Hier eine Auswahl von gestern und heute…
Twitter: Schneller als die BBC.
Die Formen, das das Web 2.0 zuweilen annimmt, sind manchmal abstrus und bevor ich einer Revolution beitrete, schaue ich mir solche Vereine eigentlich kritisch an. Twitter ist einer dieser Dienste, deren Sinn sich mir noch nicht ganz erschlossen hat. Zugegeben: Es ist klasse, wenn Informationen schneller die Runde (um die ganze Welt) machen, aber so?
Adobe: Kritische Lücke im Flashplayer und eine andere im Reader
Von Adobe habe ich eigentlich eine sehr hohe Meinung. Umso nerviger, dass ich andauernd meinen Flash-Player updaten muss, da wieder und wieder Sicherheitsrisiken aufgedeckt werden. Gut, eine geschlossene Lücke ist besser, als eine offene. Deshalb: Immer fleißig updaten, bevor euch etwas abhanden kommt.
Deutsche Erwerbstätigenzahl sinkt zum Jahresbeginn unter 40 Mio
Klasse! Jetzt sind wir schon so weit, dass wir nicht mehr die Arbeitslosen, sondern die Erwerbstätigen zählen! Gut, “ist ja auch weniger Arbeit, weil sind ja auch weniger.”
+++ Extrablatt +++ Sack Reis in China umgefallen +++ mehr Nachrichten gibt’s im Beitrag +++
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