“Television is a drug”
Es ist, philosophically speaking, sicherlich interessant zu wissen, was ein Fernseher so eigentlich denkt oder möchte. Beth Fulton hat eine Interpretation dieser Frage, die sich ursprünglich Todd Alcott stellte, medial aufbereitet. Das Ergebnis: “Television.” — zur allgemeinen Unterhaltung.
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Walpurgisnacht, erster Mai, Wikipedia und überhaupt.
Er ist vorbei, der Monatswechsel: Still und heimlich ist der April wie jedes Jahr in den Mai übergegangen. Für mich als dunklen Kultisten war dieser hohe Feiertag, wie so oft, ein Erlebnis. Obgleich die beginnende Rückkehr des großen C’thulhu es nicht in die Abendnachrichten geschafft hat, waren Walpurgisnacht und 1. Mai dennoch in den Medien vertreten. Wie konnte es so weit kommen?
Eigentlich war es meine Intention, mich über die randalierenden Kinder in der Nacht zum ersten Mai aufzuregen, doch leider gibt’s keine schöne, politisch annähernd korrekte Überleitung. Die mistverfluchten Blagen, die ihr Ego damit aufpolieren, die schöne Landschaft mit Klopapier und Zahnpasta zu verschandeln. Wirklich ganz groß, ihr kleinen Stinker, habt ihr denn keinen Deut Kreativität mehr‽ Oaah, weil ich mich nur in Rage rede, komme ich lieber zum vergnüglicheren Thema: dem ersten Mai, Tag 1 des 5. Monats.
Obwohl ich und andere immer verkünden, der erste Mai sei ein Nazifeiertag, so ist das doch alles nur Unsinn und Gerede. Wikipedia sagt*:
Auf dem Gründungskongress der Zweiten Internationalen 1889 wurde zum Gedenken an die Opfer des Haymarket Riot der 1. Mai als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen. Am 1. Mai 1890 wurde zum ersten Mal dieser „Protest- und Gedenktag“ mit Massenstreiks und Massendemonstrationen in der ganzen Welt begangen.
Ja, und weiter? Und was bedeutet das kleine Sternchen dort?
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“Let’s say you’re the first human ever to make alien contact.”
Gerade auf /x/ gefunden und da sich Statistiken, Infosheets und Unsinn sehr gut miteinander verstehen: “Sagen wir, du bist, aus welchem Grund auch immer, der erste Mensch der mit Außerirdischen in Kontakt tritt.”, roughly translated.
Weil man schließlich niemals weiß, was einem im Leben so passiert, sollte man immer auf alle Eventualitäten vorbereitet sein.
Journalismus: Die letzte Orange.
“Stellt euch vor, dies sei die letzte Orange auf diesem Planeten”, so lautete im groben die kleine Übungsaufgabe des Seminars. Nun, keine großen Vorworte, so sähe das dann möglicherweise aus. Ein Stück mittelmäßige, journalistische Prosa.
Das ist sie also, die vermutlich letzte Orange der Erde, welche durch eine Verkettung glücklicher Umstände in meinen Besitz gelang. Noch vor wenigen Jahren waren Orangen mitunter die beliebtesten Früchte, die man für den täglichen Gebrauch als Saft oder Nachspeise kaufen und genießen konnte. Heute ist dies anders, die Apfelsine ist vom Angesicht der Erde verschwunden. Bis auf dieses Exemplar.
Die zum Teil noch helle Schale verrät, dass die Orange noch nicht zur Gänze gereift ist, ein Zustand, der sich jetzt nur mehr schwer verändern lässt. Sie liegt schwer in der Hand, fühlt sich im Gegensatz zum äußeren Erscheinen aber reif und saftig an. Sollte man dieses vielleicht letzte Zeugnis einer verschwundenen Pflanze überhaupt verzehren?
Rau ist sie und sie riecht, wie es für Orangen üblich war, verlockend und süß. Ja, auch wenn es die letzte Frucht ist, so wird sie den gleichen Weg und Nutzen erfahren, wie viele ihresgleichen zuvor. Ohne ein Messer scheint sie sich gegen die Versuche, die Schale zu entfernen, zu wehren; bittere, weiße Fasern haften hartnäckig an der Außenseite des Fruchtfleisches. Es benötigt etwas Geschick, die Orange zu zerteilen, doch es ist dieser Moment, der wehmütig macht: Der süße Duft steigt in die Nase, entfaltet sich in der gesamten Umgebung. Ein letztes Mal.
Oh noes! Die letzte Orange! Echt jetzt!
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Humor, Fußball und Philosophie.
Ist sicher nicht neu, aber weil ich gerade darüber stolperte und mich wiedereinmal köstlich amüsierte, hier das Fußballspiel zwischen Deutschland und Griechenland in einzigartiger Aufstellung, dargestellt durch eine britische Kleinkunstgruppe.
Philosophenhumor für Zwischendurch. Und dass Fußball durchaus akademisch sein kann, weiß ich spätestens, seit an der Universität ein Kurs “Fußball kulturhistorisch” angeboten wird. Sachen gibt’s.
20×5 Sekunden (kein) Ostern.
Wie der eine oder andere Katholik vielleicht bemerkt hat, ist heute der höchste Feiertag des christlichen Kirchenjahres. Nicht, dass ich noch an den Jesushasen glauben würde, doch als familiäres Fest wird sich der Brauch vermutlich noch ein paar Jahre halten. Wie dem auch sei, ich will daran (jetzt) nichts kritisieren, weshalb ich zunächst einmal dem geneigten Leser frohe Ostern wünschen möchte.
Was demzugegen überhaupt nichts mit dem Fest zu tun hat, ist eine Top 20-Auswahl an 5 sekündigen… ja, Filme? Sketche? Nonsens? Sei’s drum, ich habe mich bei fragwürdigem Humor fragwürdig amüsiert und möchte euch daran teilhaben lassen. Quasi als kleines Präsent. Here you go.
So, das. Weiterhin werde ich in der heutigen Nacht um ca. 5 Uhr einen Zug besteigen, der mich zu einem anderen Zug bringt, welcher mich zu einem anderen Zug bringt, aus welchem ich gegen 11 Uhr morgens am Berner Hauptbahnhof hinaustreten werde. Was ich dort genau erlebe, ist mir noch nicht klar, aber Überraschungen sind bekanntlich nett. Internet gibt’s in der Schweiz selbstverständlich auch, will heißen: Ich werde in den nächsten Tagen sicherlich die eine oder andere Zeile hier oder in Twitter schreiben. Wenn’s denn interessiert.
In diesem Sinne, vorerst.
April 1st, 2010: Ohne fragwürdigen Eigenhumor.
Ich glaube, ich habe letztes Jahr etwas ähnliches zusammengesammelt. Wo sind nur die Notizen… ach ja, hier, genau, das Best Of ‘09. Ist jetzt auch schon wieder ein Jahr her, heißt 363 Tage Zeit zur Sammlung neuer grandioser und undurchschaubarer Aprilscherze. Oder etwa nicht? Schauen wir den Schreibern doch einfach in ihre Karten, zumindest einigen von ihnen. Und nein, ich habe nicht bei BILD abgeschrieben, diese eher bei allen andern – wie üblich.
Echte Welt (alias “real life”, “analog”)
Der erste Kracher, der zumindest bei Apple-Jüngern wie eine Bombe einschlug, war diese Sache von der FAZ, dass der Start des iPad verschoben werden musste. Ich persönlich finde das eigentlich weder heute noch an sonstigen Daten berichtenswert… doch anscheinend gibt’s Leute, die sich dafür interessieren. Aktionäre zum Beispiel. So würde es mich nicht wundern, wenn der eine oder andere Spekulant wegen einer Ente ein paar Dollar verloren hat. Was ich wiederum ganz lustig und berichtenswert fände, doch dafür gibt’s keine Quelle. Weiter.
Herr Westerwelle hat tatsächlich nackt für PETA posiert, wer hätte unserem charmanten Außenminister mit Kapitalismusblick das je zugetraut. Hätte man wirklich stolz drauf sein können, wäre es nur keine Ente gewesen. Also, lieber Guido, bitte wieder anziehen — es findet sich sicher ein Spender, der Sie mit Kleidung versorgt. Tusch.
Wie heise.de vermeldet, gibt’s am CERN in Genf, welches erst kürzlich durch fulminante Experimente für mehrheitlich inkorrekte und dumpfsinnige Schlagzeilen sorgte (“So sieht der Urknall aus”, -_-) wohl doch eine mittelgroße Verschwörung: ein bisher nicht öffentlich bekannter Detektor ist auf der Suche nach den fiesen, kleinen schwarzen Löchern, welche man dort jede Sekunde erzeugt. Grotesk, eine renommierte Forschungseinrichtung als Weltvernichtungsmaschine zu sehen, doch am ersten April erlaubt.
Auch der Einzelhandel hat von den Vorteilen einer günstigen Vermarktung am ersten Tag des vierten Monats gehört und eine Kette reagierte sehr souverän darauf: REWEs Eigenmarke “ja!” heißt ab sofort “nö!”. Sogar mit einem fiktiven TV-Spot, welchen ich leider nicht im TV gesehen habe. Entsetzlicherweise brachte mich diese bewusst einfache Idee tatsächlich zum Schmunzeln, weshalb ich sie nicht weiter kritisieren möchte. Deshalb lieber zur Überleitung zwischen echter und unechter Welt:
webevangelisten.de berichtet von einer polizeilichen Hausdurchsuchung wegen Twitteranalysen. Nun ist es in diesem Fall natürlich Käse, denn der Link steht in dieser Liste neben e-Peen und Pornographie, doch das Thema ist ein eigentlich sehr sensibles. Sozusagen ein Aprilscherz mit moralischem Appell zur Reflexion über’s deutsche Rechtssystem und auch die Polizei. Wobei ich natürlich übertreibe, wie immer.
Es ist April und alle sind lustig. Zu beweisen ist noch: Wer mehr erfahren will, der kann auch klicken. Beweis:
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Thema: Zombies. Bücher und mehr.
Liebe Freunde der Unterhaltung durch Untote,
ehm, lasst es mich heute einmal ganz unpolitisch versuchen. Unpolitisch geht am Besten mit fiktionalen Themen, richtig? Wie wäre es dann mit diesem…
Geht? Geht. Und damit genügend Specials oder Werbung im neuen Jahr. Es wird Zeit, dass das Eis taut. Kritik, Anregungen, Wünsche und Ideen in die Kommentare. Die Seite ist ab sofort auch immer über den Unterpunkt unter ‘think-strange.de’ im oberen Menü abzurufen.
LOOK AT MY HORSE! MY HORSE IS AMAZING!
So, eigentlich geht’s hier um Politik, aber da die Wahl nun vorbei ist und uns vier Jahre Schreckensherrschaft bevorstehen, sollte ich den Themenbereich wie eigentlich üblich wieder auf “Unterhaltung” erweitern. Ja, Unterhaltung, sinnlos, denkbefreit, entspannend! Sehen wir einmal, wie’s sich in den nächsten Wochen entwickelt, Studium, Unterhaltung und der Rest. Ich sollte eigentlich schon im Bett liegen, aber ich kriege den neuesten Hit von Weebl nicht mehr aus meinem Kopf: SWEET LEMONADE, UH, SWEET LEMONADE! SWEET LEMONADE, YEAH, SWEET LEMONADE!
Weil ihr so neugierig seid, habt ihr nun das gleiche Problem wie ich. Welch fieser Zug von mir.
Uh, that’s dirty.
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Duke Nukem Forever: Eine Bilanz
Nun, es ist ja jetzt schon ein alter Hut, dass die Entwicklung von Duke Nukem Forever für immer eingestellt wurde, nach 12 Jahren potentieller Entwicklungszeit. Eli Hodapp, den ihr bestimmt nicht kennt, hat sich die Mühe gemacht, eine Seite zusammenzustellen, die all jene Dinge listet, die seit der Ankündigung des Duke erschienen oder passiert sind, die erfunden wurden, Fun Facts… und überhaupt alle Events und Dinge, die weniger als 12 Jahre dauerten und den Duke überlebten. Und das ist ne ganze Menge!
- Es sind erschienen: die kompletten Serien von “Grand Theft Auto”, “The Sims”, “Half-Life” – mit Hervorhebung von Team Fortress 2, welches ebenfalls eine Weile brauchte.
- “In April of 1997, Google, eBay, and the term “weblog” didn’t exist.”
- “Since the announcement of Duke Nukem Forever Microsoft has released DirectX5, 6, 7, 8, 9, 9.0c, 10, 10.1, and announced DirectX 11″
- “When Duke Nukem Forever was announced the highest resolution for contemporary CRT monitors was 1280×1024, with most gamers using 640×480, or 800×600. In 2009 there are commercial monitors as large as 2048×1152, with design specifications as high resolution as 7680×4800, 120 times more detailed than 640×480.”
- “Every peer to peer file sharing program including Napster was developed.”
- “In 1997, the fastest consumer internet connection was a 33.6 kbps modem. On average, consumer internet connections are nearly 1000 times faster in 2009.”
- “When Duke Nukem Forever was announced, the fastest processor available to consumers was a 233Mhz Pentium. Since its death the clock speed of consumer processors has increased over 16 times (32 times counting dual cores), and the fabrication process has decreased from 250nm to 45nm.”
- “The Euro was introduced as a new European currency.”
- “The mortgage bubble and .com bubble came and went.”
- “The Voyager 1 spacecraft has travelled 8.8 billion miles from Earth.”
- “The Airbus A380 “Super Jumbo” plane was designed, built, tested, and delivered to airlines.”
- …
Ich könnte ewig so weitermachen, die Seite ist wirklich klasse. Unter diesen Gesichtspunkten bekommt das Wort “Vaporware” eine ganz neue Bedeutung. Und doch finde ich’s noch immer ein wenig Schade, dass es keine Fortsetzung des Duke in absehbarer Zeit mehr geben wird. Eines Tages wird eine Spieleschmiede kommen und sich erbarmen…









