Krieger-Skillungen für Stufe 80
Eigentlich hatte ich ja vor, diesen Eintrag “Warrior PvE DPS Spec” zu nennen, frei nach meinen gestrigen Recherchen über verschiedene Skillungen. Dabei musste ich wieder einmal feststellen, dass es in der Kriegercommunity einfach keinen Konsens darüber gibt, welche Talente in einer beliebigen Skillung unbedingt mitgenommen werden sollten. Was tun also, wenn man im PvE ein bisschen Schaden machen will? Korrekt – ich bastel mir, wie so oft, selbst eine Skillung, die wohl so oder so ähnlich sicher verbreitet ist.
Anfangen möchte ich mit meiner Ausgangssituation: Protection, mit Leib und Seele. Das ist in meinem Falle immer eine Skillung à la 5/5/58 mit 3 freien Punkten zur freien Verfügung. Zur Erläuterung:
- Waffen: Abwehr (5/5, +5% Parieren)
- Furor: Grausamkeit (5/5, mehr Crit -> mehr Aggro)
- Schutz:
- Tier 1 – 3, alle Talente mitnehmen: Verb. Blutrausch (2/2, Luxus-Talent), Schild-Spezialisierung (5/5, unverzichtlich), Verb. Donnerknall (3/3, für AE-Tanken unverzichtlich), Anstacheln (3/3, AE-Tanken), Vorahnung (5/5, ohne Dikussion), Last Stand (1/1), Verb. Rache (2/2), Schildbeherrschung (2/2) Zähigkeit (5/5, denn wir wären gerne Ferals, was unsere Rüstung betrifft)
- Tier 4: Verb. Zauberreflexion (2/2, überall dort nützlich, wo Casts reflektiert werden können)
- Tier 5: Erschütternder Schlag (1/1), Auf die Kehle zielen (2/2, ein tolles Talent mit einem tollen Namen)
- Tier 6: Einhandwaffen-Spezialisierung (5/5)
- Tier 7: Wieder komplett – Verb. Verteidigungshaltung (2/2), Wachsamkeit (1/1), Fokussierte Wut (3/3)
- Tier 8: Vitalität (3/3, ein kleiner aber feiner Statsbonus)
- Tier 9 – 11: Das gesamte Paket – Kriegstreiber (1/1), Verwüsten (1/1), Kritisches Blocken (3/3), Schwert und Schild (3/3), Schadensschild (2/2), Schockwelle (1/1)
Wie schon erwähnt bleiben hierbei 3 Punkte zur freien Vergabe übrig. Was man mit diesen tut, bleibt wirklich der eigenen Spielweise überlassen. Sinnvolle Vergabemöglichkeiten wären aber beispielsweise (Prot) Verb. Disziplinen (2/2) + (Prot) Sicherung (1/2) -oder umgekehrt, wenn man häufiger Einschreiten nutzt als ich- oder (Arms) Eiserner Wille (3/3), je nachdem worauf man beim Spielen mehr Wert legt.
Ganz einfach, eigentlich, aber Protection ist ja auch nicht der Baum, um den sich die Probleme drehen; um es ganz genau zu nehmen kann man bei einer Def-Skillung meiner Meinung nach nicht viel falsch machen, solange sich die Mehrheit der Punkte in besagtem Tree befindet. Schwerer wird es, wenn man im DPS-Meter nicht ganz nach unten abfallen möchte.
Giev teh mighty dps tricks, nao!
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Nachtrag: Nightbane aus der Sicht eines Tanks
Nachdem ich ja bereits über die anderen Bosse in Karazhan berichtet habe, aber [tag]Nightbane[/tag] aus mangelnder Erfahrung ausfallen lassen musste – hier ist der letzte Boss aus [tag]Karazhan[/tag], aus der Sicht eines [tag]Krieger[/tag]s.
Nightbane
Der letzte beschwörbare Boss in Karazhan ist wirklich und ungelogen eine harte Nuss für Krieger und neben dem Prinzen, denke ich, der schwerste Encounter. Man kann ihn -ähnlich Malchezaar- mit nur einem oder mit zwei Tanks angehen, je nachdem wie viel Stress der Tank abkann.
Mit nur einem Tank: Wie gesagt – Stress pur. Neben Befehls- und Demoruf, Donnerknall und Schildblock auf dem Cooldown zu halten, muss man das Ding gut antanken, will heißen: Der Grundtonus des Kampfes ist schon nicht leicht. Dazu kommen nun aber mehrere Faktoren, die das ganze noch ein kleines bisschen schwieriger gestalten. Zum Beispiel, wenn der gute Nightbane anfängt zu fearen. Dann fängt der sogenannte “Stance Dance” an, der darin besteht, in weniger als 2 Sekunden von der Verteidigungshaltung in die Berserkerhaltung zu wechseln (+20% erlittener Schaden), das Knöpfchen für Berserkerwut zu drücken und wieder in die Verteidigungshaltung zu switchen. Dafür habe ich dieses kleine unterstützende Makro:
#showtooltip Berserkerwut
/cast [stance:1/2]Berserkerhaltung;Berserkerwut
/cast [stance:3]Verteidigungshaltung
Das Makro lege ich mir bei beiden leisten -Def und Bersi- auf den Button 7. Dazu hilft mir das Boss-AddOn BigWigs, ungefähr herauszufinden, wann der nächste Fear kommt (denn so ganz richtig sind die Bosstimer nicht).
Der Anfang des Kampfes sieht dann für einen Krieger -beispielsweise- so aus:
* Schrecken der Nacht landet.
* Schildschlag auf Nightbane. (verfehlt)
* Donnerknall, 2x Rüstung zerreißen auf Nightbane.
* Schildblock an und ab jetzt alle 6 Sekunden nach”casten”
* Schildschlag, Demoruf, Befehlsruf
* 2x Rüstung zerreißen, Rache
* dann lustig weiterantanken und die ganzen auslaufenden Dinger nicht vergessen* Nightbane castet Feueratem (nicht mehr lange bis zum Fear, den er pro 25% Leben etwa 2-3x macht.)
An dieser Stelle drücke ich nur noch die Tasten 3-4-5-6 abwechselnd mit meiner linken Hand, meine rechte befindet sich mit der Maus über dem Anti-Fear-Makro von oben. Sobald der Drache nun sein Beben macht -Castleiste beachten-, muss man dieses Makro von oben 3 Mal (!) drücken. In 1 Sekunde machbar – und so gelingt es “ganz leicht” dem Fear zu widerstehen.
In der Theorie.
In der Praxis kommt da ein störender Global-CD in den Weg, der zufällig aktiv sein kann, sobald man eigentlich das Makro drücken müsste. So ganz sicher ist das also nicht, aber es hilft zumindest ein bisschen. Wenn Nightbane bei 75% in die Luft steigt, dann sollten sich alle an einem Punkt zusammenfinden (Wichtigel mit X markiert), die Skelette schnell weggebombt werden (womit wir uns noch schwer tun) und derjenige mit den DeBuffs sollte aus der Range von den Andern weg laufen. Klingt kompliziert, geht mit 2 AoE-Castern aber durchaus.
Irgendwann landet Nightbane dann wieder und das Spiel von oben geht von vorne los. Genau wie bei 50% und bei 25%. Für einen Tank allein sehr fordernd und es ist wirklich eine Menge Konzentration erforderlich. Bestimmt will’s jeder wissen: Wenn der Krieger doch mal gefeart wird, dann stirbt ziemlich sicher mindestens ein Mitglied eures Raides. So, nun aber genug der Panik, denn:
mit 2 Tanksgeht es viel einfacher. Der Haupttank darf einfach nur auf das Vieh draufhauen und alles tun, um möglichst wenig Schaden zu bekommen und kann sich daher fast voll aufs nicht-gefeart-werden konzentrieren. Der zweite Krieger hält beharrlich den Donnerknall, den Demo- und den Befehlsruf und eventuell auch Rüstung zerreißen mit Verwüsten auf Nightbane. Für beide Spieler ist der Kampf in diesem Fall “etwas” einfacher.
Sollte der Tank sterben, so kann auch der zweite Tank -manchmal- einspringen. Diese Taktik hat sich allerdings noch nicht so ganz als funktionierend erwiesen. Obwohl unsere Gruppe doch schon Fortschritte macht:
Zur Zeit war unser bester Versuch bei Nightbane bei (ich glaube) 41%. Das heißt… *kurz in die Glaskugel schauen muss* …dass in naher Zukunft damit zu rechnen ist, dass Karazhan gecleart werden wird. Viel trennt uns nicht mehr davon. Deshalb möchte ich diesen hübschen Tankguide beenden mit einem…
…anderen Beitrag über die kommende Gruul-Gruppe. Bitte lesen.
Karazhan aus der Sicht eines Tanks
In Zukunft werde ich auch ein wenig mehr über die Welt außerhalb von Karazhan bloggen, aber zuvor gibt’s diesen kleinen Artikel. Enjoy.
Für viele ist diese Frage sicherlich total uninteressant, aber trotzdem möchte ich sie beantworten: “Wie stellen sich die Bosse in Karazhan eigentlich für einen Deftank dar?”
Eigentlich ist das sogar eine berechtigte Frage, denn man sieht am Damagemeter, was die Damageklassen so machen und den Heilern sieht man auch an, ob ihr Job eher stressig oder eher entspannend ist. Nur die Tanks, die gammeln nur vorne rum, fallen ab und an mal um und beschweren sich dann auch noch über die Priester; und gerade bei Moroes beispielsweise kommen diese manchmal schon ins Schwitzen.
Deshalb möchte ich einfach mal durchgehen, was ich bisher so an Erfahrungen sammeln konnte – für Tanks, damit sie ein bisschen den Einblick in andere Tanks haben und für den Rest, der sich fragt: “Was zur Hölle tut der Krieger da vorne eigentlich?” – here we go, zum Ausschneiden und Aufkleben:







