Dreieinhalb Wochen. ein Pamphlet.

November 21, 2009 · Posted in think-strange.de, welt-sicht.de · 3 Comments 

So lange befindet sich das Kabinett Merkel II jetzt im Amt. Es wäre viel interessanter, wenn heute zufällig genau 4 Wochen vergangen wären, aber man kann ja nicht alles haben. Dreieinhalb Wochen schwarzgelbes Deutschland, gibt’s denn schon etwas vorzuweisen? Ich meine, irgendwas muss ja schon passiert sein. Zum Beispiel…

die Besetzung deutscher Universitäten
Dass die Bildungspolitik der letzten Jahre in Deutschland verheerende Folgen haben würde, war mir schon bewusst; ich hätte dennoch nicht geglaubt, dass es so schnell gehen würde. Nehmen wir das Saarland oder besser: seine Universität in Saarbrücken. Der Musiksaal, Gebäude C5.1, ist vermutlich auch am Wochenende besetzt. Während Donnerstag und Freitag noch regulär Vorlesungen stattfanden, ist zumindest geplant, ab Montag auch den Unterrichtsbetrieb einzustellen. Leider dachte ich bisher nicht an Fotos, mea maxima culpa. Präsident der Universität des Saarlandes ist Volker Linneweber, der zumindest in der Philosophischen Fakultät unter den Studenten keinen besonders guten Ruf besitzt.

Warum besetzt man Universitäten, in Deutschland wie in Österreich? Nun, es geht –wie könnte es auch anders sein– um Studiengebühren, Lernbedingungen, Förderung von Studenten, G8, das Bachelor-Master-System und den Bologna-Prozess und viele weitere Dinge, die zusammen einen großen Haufen bilden. Lösungsvorschläge zu den angesprochenen Problemen gibt es wohl zu Genüge, doch scheint das Thema an der Bundesregierung noch völlig vorbeizugehen. Da, die Schavan zum Beispiel, die ich vor Kurzem noch nicht zu böse charakterisierte. Will mehr BAföG für die Studenten. Ist von allen Ideen wohl diejenige, die den Studenten noch am Wenigsten bringt, denn mehr Geld vom Staat bedeutet auch mehr Schulden beim Staat. Im Gegensatz zu diesem kalkulieren Normalbürger jedoch nur das Geld ein, das sie besitzen. Sonstige Lösungen – Fehlanzeige.

Als Konsequenz wird wohl auch die Kultusministerkonferenz im Dezember in Bonn bestreikt. Ob es hilft? Die Chancen sind erstaunlich gering. Es stellt sich die Frage: “Wie lange kann eine Regierung ein Problem aussitzen?” – wobei es doch im Interesse aller ist, kompetente und richtungsweisende Lösungen zu finden. Nur zu viel Zeit sollte man sich nicht mehr lassen…

Neues von der Zombiegrippe
…nein, lassen wir das. 100.000 Deutsche sollen schon infiziert sein, wir sind ein einziger Suchenherd! Schließt die Grenzen, Flughäfen und Häfen – shutdowneverything! Sonst ist’s zu spät! Ehm — verzeiht mir meine Panikattacken. Diese latenten Biester wird man einfach nicht los. Und da kann auch die Regierung nichts dran tun, denn der Impfstoff, den man vor der Grippesaison bekommt, ist erst nach der Grippesaison verfügbar. Nicht dass man sich dagegen impfen lassen sollte; die Letalität von H1N1 ist weit weniger dramatisch, als man das zunächst vermutete. Die Pointe:

Weil sich weit weniger Menschen als erwartet impfen lassen möchte, wird der Impfstoff früher oder später seinem Haltbarkeitsdatum erliegen. Da gehen sie hin, unsere Steuermilliarden. All diejenigen, welche die Hoffnung auf die Zombieepidemie noch nicht aufgegeben haben, werden weiterhin abwarten müssen. Ich möchte an dieser Stelle nocheinmal nachdrücklich die Referenz für die Zombieapokalyse verweisen, Max Brooks’ meisterlicher Zombie Survival Guide: “Überleben unter Untoten”. Der Renner für unter den Weihnachtsbaum. Und nun widmen wir uns lieber wieder der Realität.

Wirtschaftskritisches Allerlei.
Der Dauerbrenner seit mehr als einem Jahr. Man prognostiziert für 2010 mittlerweile eine Arbeitslosenquote von fast 10%, Kurz- und Leiharbeit soll ausgeweitet werden. Ist für die Firmen in der Krise natürlich günstiger und würde ich eine große Firma leiten, so täte ich nichts anderes. Sonst ist man ja nicht mehr wettbewerbsfähig. Wettbewerbsfähig, ein wundervolles Wort. Sonst wandern die Firmen ab, ins Ausland. Mindestlohn lässt Firmen ebenfalls auswandern. Deshalb gibt’s das hier auch alles nicht und niemand weiß, wie tief der Karren eigentlich im Dreck steckt oder ob er gar noch einen Wohnwagen zieht. Wachstum, das brauchen wir, ungehindertes tumorartiges Wachstum. Und dann schlägt die beste Prognose der Woche ein:

Wir Deutschen sterben noch immer aus. 2060 wird’s von uns nur noch zwischen 65 und 70 Millionen geben und jeder Dritte ist über 65. In ~50 Jahren. Denken wir uns doch einmal 50 Jahre zurück, ins glorreiche 1959. In dem Jahr hat sich beispielsweise Fidel Castro in Kuba niedergelassen. Kalter Krieg und so, die USA gegen die Sowjetunion. Jene Sowjetunion, welche wiederum seit ~20 Jahren nicht mehr existiert. Oder Heinrich Lübke wurde 1959 Bundespräsident, China annektierte Tibet und im Saarland wurde die D-Mark offizielles Zahlungsmittel. 1959 hat Deutschland 72.542.990 Einwohner. Und kein einziger dieser damaligen Bürger hat sich vermutlich angemaßt, zu wissen, wie die Bevölkerungsstruktur im Jahr 2009 aussieht. Jetzt mal ganz ernsthaft:

Solche Sachen könnte sich ein Drehbuchschreiber gar nicht ausdenken. Weiterhin ist nicht nur die Statistik an sich ein totaler Witz, sondern auch ihr Nutzen: Wem helfen diese Spekulationen? Das kostet doch Geld, das wir nicht haben, obwohl wir doch im nächsten Jahr 89.000.000.000 Euro neue Schulden machen wollen. Die entscheidendenn Frage an meine Bundesregierung: “Wisst ihr eigentlich, was ihr da im Moment tut?” und “Ganz sicher?”

Ja aber…

Genau! Ja aber! Seien Sie eingeladen, den gesamten Text zu lesen. Schauen Sie nur.
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2009, das Saarland, die dunkle Seite Hubert Ulrichs, Oskar “Glaubwürdigkeit” Lafontaine, Hitler und Zombies.

October 12, 2009 · Posted in think-strange.de, welt-sicht.de · 6 Comments 

Montag, 12. Oktober. Der Wahlkampf des Superwahljahres 2009 ist beendet, die Ergebnisse liegen auf dem Tisch. Die Linke hat an Einfluss gewonnen, musste doch auch herbe Niederlagen erleben. Ich wettere ja immer gegen den Wahlausgang, aber im Großen und Ganzen muss man sich nun damit arrangieren, das Beste daraus machen. Digital übermittle ich meine privaten Grüße und Glückwünsche an meine Freunde, für welche Partei sie auch immer eintraten. Darunter gibt’s CDUler (“Wir können die Politik nur von Innen heraus verändern”), verirrte FDPler, die an die Bürgerrechte glauben. Wobei es mir leider so vorkommt, als gäbe es immer auch einen bitteren Nachgeschmack.

Nehmen wir als Beispiel das letzte Ergebnis. Herr Ulrich verkündete gestern nach über 5 Wochen, dass es im Saarland zu einer schwarzgelbgrünen Koalition kommen wird. Für mich persönlich ist’s ärgerlich, da ich meine Studiengebühren nun doch bezahlen werden können muss. Im Moment ist mir dies möglich, doch wer weiß schon, was in ein, zwei oder drei Jahren ist. Eigentlich ärgere ich mich weniger über die CDU, welche im Saarland einen guten Wahlkampf gemacht haben -auch wenn mir diese Sticheleien auf die Nerven fallen-, als über FDP und Grüne. Die FDP, weil sie schon wenige Wochen nach der Wahl alles über Bord werfen wird, bundesweit gesehen. Bürgerrechte und Steuersenkungen? Warten wir’s erstmal ab. Über wen ich mich noch viel mehr ärgere, ist Herr Hubert Ulrich.

Jetzt schneiden sich zwei Themen und zu beiden benötige ich eine Überleitung. Ist mir zu kompliziert. Es geht darum, dass man Oskar Lafontaine, welchem nachher noch einige Worte gewidmet werden, Dinge vorwirft, welche eine lange Zeit zurückliegen und falsch wiedergegeben werden. Gleiches möchte ich jetzt mal beim Hubert versuchen, obwohl ich weiß, dass das eine politische Unkultur ist, die man nicht fördern sollte. Sei’s drum.

Grüner Krieg: Die Vergangenheit eines Politikers

Der Inlandsgeheimdienst hat mir Dokumente zugespielt, denn das Internet vergisst nicht. 1999 widmeten sich gleich zwei damals noch renommierte Zeitschriften dem heutigen Chef der Saar-Grünen. Artikel Nummer 1 trägt den Namen “Albanische Verhältnisse“, erschien im Spiegel. Ich möchte einige Passagen kommentieren.

Themen: Die Grünen, politische Themen im Saarland, Falsche Tatsachen über Oskar Lafontaine und die Lösung aller politischen Probleme in Deutschland. Wirklich.
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Der schwere Stand eines linken Bürgers: “zomfg, SED!!1″ – Vorurteile entkräftet.

September 19, 2009 · Posted in think-strange.de, welt-sicht.de · 4 Comments 

Die Wahl rückt unaufhaltsam näher und ich nehme immer mehr wahr, welch schweren Stand man doch in der Gesellschaft hat, wenn man linke Positionen vertritt oder gar der Linken angehört. Ich gebe zu, dass nicht alle Ideen der Partei auch meinen eigenen Vorstellungen entsprechen; unter der Prämisse, dass man immer Kompromisse eingehen muss, ist dies vertretbar. Was in letzter Zeit immer häufiger angesprochen wird, ist, dass die Linke ja doch nur die SED mit neuem Namen sei. Sie sei verfassungsfeindlich. Sie sei böse. Wirklich schockierend daran ist eigentlich nur, dass diese Vorwürfe wirklich geglaubt werden. Beginnen wir mit der SED und einem Zitat des Bundesschatzmeisters der Linken, Karl Holluba vom 28. April 2009:

“‘Die Linke’ ist rechtsidentisch mit der ‘Die Linkspartei.PDS’, die es seit 2005 gab, und der PDS, die es vorher gab, und der SED, die es vorher gab.”

Ui, da gestehen wir alles. Rechtlich gesehen ist das wohl auch stimmig, da es keine Neugründung der ‘die Linke’ gab. Weiterhin ist’s ebenso richtig, dass -je nach Angabe- zwischen 60% und 90% der Mitglieder der Linken ehemals in der SED waren. 90%? Ja, ich glaub’s auch nicht, doch die Medien erzählen’s so. Für den westdeutschen Normalbürger ist dies nicht einfach hinzunehmen und ich selbst bin der Meinung, dass nicht jede Strömung in der Partei wirklich erfreulich ist. Sollte ich deshalb der Partei den Rücken kehren? Ganz im Gegenteil! Politik ist etwas, das man beeinflussen kann. Viele Menschen glauben nicht mehr an Veränderungen oder sind mit dem aktuellen Stand der Leistungsgesellschaft zufrieden – wer könnte es ihnen verübeln. Und dann die Linke, die SED!

Do I like Kirk or do I like Picard?

Ich sehe den Sachverhalt gänzlich anders: Wir brauchen ein gesellschaftliches Umdenken. Vielleicht ein wenig unpolitisches Vorgeplänkel: Ich bin ein alter Trekkie. Die Zukunft, welche dort geschildert wurde, hat mich immer sehr beeindruckt. In aller Kürze erklärt: Eine Welt ohne Armut, ohne Kriege und ohne – Geld. Die Philosophie dahinter war, dass die Menschen für das Wohl der Menschen arbeiten und nicht zur persönlichen Bereicherung, eine wahnwitzig-utopische Vorstellung. Welche aber imponiert, so ganz realistisch betrachtet: Stellt euch eine solche Welt einmal vor. In der man zur Arbeit geht, sich bildet, Waren und Dienstleistungen bereitstellt, nur damit es der Menschheit besser geht. Konflikte werden nach Möglichkeit durch Diplomatie gelöst, der Einsatz von Waffen kommt nur in sehr notwendigen Fällen vor. Es gibt keine Armut, keinen Hunger, keine Benachteiligung durch die soziale Herkunft.

Oh, ein Trekkie! Ja, eine wundervolle Welt, erzähl mir doch bitte mehr über die Veränderung der ganzen Welt (* Sternchen) – sehr viel Text innendrin.
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World of Warcraft: “Der Wandel, nicht erst seit 3.2″

August 6, 2009 · Posted in Gaming, epixxloot.de · 6 Comments 

Ich drück mich so erfolgreich vor der Schreiberei, dabei ist’s doch ne schöne Abwechslung zum Reichwerden. Im TV blubbert gerade Frau Merkel auf phoenix ein paar Sätze, über den Dalai Lama und warum sie keine eigene Meinung hat (“Debatten müssen sich erst einmal entwickeln…”) – doch um ein so armseliges Thema geht’s grade gar nicht. Gestern ist 3.2 erschienen, endlich, mit so vielen neuen Features, da muss man sich doch beteiligen! Eigentlich wollte ich mich ja darauf vorbereiten, deshalb hab’ ich gestern Nacht noch minimal kurz reingeschaut…

Schon beim Einloggen das übliche Bild des Grauens: Alle AddOns waren standardmäßig deaktiviert. Nun, um mit meinem mächtigen 71er Magier ein wenig PvP zu testen wird’s reichen, immerhin kann ich angeblich damit leveln. Die Anmeldung in Orgrimmar verlief problemlos, die “Halle der Krieger” wurde umbenannt in die “Halle der Kriegerhelden”, von dem neuen Battleground war keines offen – also ging’s ins AV. Wenn ich mich nicht verschaut habe, gab’s insgesamt für den Sieg ~100.000 EP, “nicht die Welt, aber in Ordnung”. Bevor ich jedoch in weiteren Details schwelge, gibt’s erstmal, wie versprochen, die kommentierten Notes, stark gekürzt um die Dinge, die mich grade nicht interessieren. Es lebe die Subjektivität des Bloggerdaseins!

Dieser Beitrag wird noch aktualisiert ist fertig! Unglaublich viel Text über die Entwicklung von World of Warcraft und “warum 3.2 eigentlich gar nicht so übel ist” – ihr erfahrt’s unter…
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Aktuelles zu Steam und Valve

June 9, 2009 · Posted in Gaming, think-strange.de · 8 Comments 

Ihr habt’s sicher mitbekommen: Left 4 Dead 2 wurde für diesen Herbst angekündigt und die Community steht dem keineswegs erfreut gegenüber. Ist ja auch verständlich, wenn man bedenkt, dass der Support für L4D wohl der schlechteste in der Geschichte von Valve ist. Vollmundig wurde von Anfang an verkündet, man werde neue Kampagnen, Monster und Waffen einfügen, den AI Director überarbeiten – bis heute ist lediglich das Survival-Update erschienen, welches nicht annähernd in dem Umfang erfolgreich war, wie sich unser Prestigehersteller das einst versprach.

Eigentlich untertreibe ich maßlos, wenn ich sage, dass die Community “keineswegs erfreut” sei. Wirft man einen genaueren Blick darauf, findet man einiges an Stimmungsmache gegen Left 4 Dead 2, inklusive dem immer wiederkehrenden Nazivergleich in der einen oder anderen Form. Vielleicht wäre der Unmut ja geringer, wenn das Spiel keine 50 USD gekostet hätte. Oder wenn man auch nur einen halb so guten Support geliefert hätte, wie für Team Fortress 2 (für welches übrigens heute Nacht schon wieder ein kleines Update erschien). Zumindest… sagen wir, der Unmut ist groß und nachvollziehbar.

So kommt’s wie es kommen muss: Wenn an Valve Kritik geübt wird, folgt die Kritik an Steam auf dem Fuße. Jene kann ich aber keineswegs nachvollziehen, ich bin sogar der Meinung, dass Steam eine der innovativsten, lukrativsten und komfortabelsten Vertriebslösungen ist, die man sich so denken kann. “Hä? Is’ nich’ dein Ernst!”

Gute Argumente gibt’s unter…
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Wenn man sich eine ganze letzte Woche…

May 20, 2009 · Posted in think-strange.de, welt-sicht.de · 3 Comments 

…noch einmal durch den Kopf gehen lässt, muss man schon sagen: Yo, alles Mist. Ich wollt’ ja schon früher schreiben, aber dann kommt man doch nicht dazu und am nächsten Tag gibt’s schon wieder was Neues. Ich beschränke mich daher wohl am Besten auf gestern, ich glaube das wird reichen. Das Erste, an das ich mich spontan erinnere, war dieses Dings mit den Ärzten, ehm, der Deutsche Ärztetag.

Im Prinzip ist der moderne Arzt ein nettes Kerlchen, das im Phänotyp variiert – Krankenhaus- und Praxisarzt. Jörg-Dietrich Hoppe, el Jefe von dem ich bisher eher wenig gehört habe, ist ersterer; umso verwunderlicher, was der gute Mann und seine Ärztekollegen alles fordern. Da ist von einer Prioritätenliste die Rede, weil man zu wenig Geld habe, um alle Menschen zu versorgen. Eine Prioritätenliste!

In der Theorie finde ich das ziemlich ekelhaft, in der Praxis noch schlimmer. (Na, wer findet das Wortspiel?) Es mag ja sein, dass manch einer nicht wegen jeder laufenden Nase gleich zum Doktor rennen sollte, aber darf man deshalb sagen: “Geh weg, dich behandeln wir nicht, du bekommst keine Medikamente?” Witzig ist ja auch, dass sich ein solches System immer zum Nachteil der Betroffenen entwickeln wird: Während im Moment bei so einigen Patienten ihre Behandlung schon von ihrem Geldbeutel abhängig ist, wird hierbei noch die Komponente “ist die Behandlung sinnvoll” eingeführt. Harmlos, eigentlich, oder nicht?

Was glaub ihr denn, welche Krankheiten auf der Prioritätenliste ganz unten stehen werden? Schnupfen, ja, richtig. Weiter?

Wer rät, auf was ich hinaus will, bekommt einen Butterkeks. Außerdem heute: Das Grundgesetz wäre 60 geworden, die Phoenix-Runde “Warum trinken Jugendliche sich ins Koma” -die erste Sendung seit langer Zeit, bei der ich vor dem Ende weggeschaltet habe, weil… seht ihr dann-, … sehr viel Text eben. Und bewegte Bilder!

Bitte, bitte weiterlesen. “Wenn ich schon so viel schreib’, kannst du auch so viel lesen, Arsch!”
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