Wroom, wroooom.

June 11, 2009 · Posted in epixxloot.de · 4 Comments 

Ich habe es ja schon des Öfteren festgestellt und erfreue mich immer wieder daran: World of Warcraft bietet einem Casual-Gamer endlosen Content. Jedoch weniger in Form von nützlichen Items und regelmäßigen Raids, als viel mehr durch Prestige. Das ist’s nämlich, worum sich am Ende alles dreht, damit man als Spieler in Dalaran stehen und sich bewundern lassen kann. Früher, als es noch T0(,5) gab, war das ein recht einfaches Unterfangen: Chars mit blauem Equip waren schon Halbgötter, wer epische Rüstungen trug, hatte kein Leben oder war ein unglaublicher Glückspilz. Ganz klar.

Heute ist das alles ein bisschen komplizierter, epische Items gibt’s an jeder Straßenecke und Instanzen in weniger als 2 Stunden zu leeren, wird von vielen als eine Art Schande angesehen. Um in einer solchen Welt als Casual seinen guten Ruf zu wahren, benötigt man zeitlose Items, die mit dem nächsten Reset nicht verkauft werden, sondern höchstens auf der Bank landen, damit man im Inventar ein wenig Platz hat. Ob man’s nun glaubt oder nicht, aber solche Dinge gibt’s zu Hauf, in den verschiedensten Formen: die epische Angel der Kalu’ak, die Kochmütze, seltene oder teure Pets und Mounts, Titel… die Liste ist quasi nicht zu beenden.

Nun liest man leider immer wieder, dass solche Dinge keinen Wert haben und -man lasse es sich auf der Zunge zergehen- an Wert verlieren, je mehr Spieler ein solches Prestige-Item besitzen. Als wäre ein Mercedes weniger wert, wenn viele Menschen ihn fahren – dennoch scheint es der allgemeine Konsens zu sein. Und obwohl mir so mancher davon abgeraten hat, habe ich mir mein Ziel gesetzt: Mein eigener Feuerstuhl. Nicht irgendeiner, nein, mein eigener, gebaut von meinem eigenen Char, mit Materialien, die mit meinen eigenen virtuellen Händen zusammengetragen wurden.

In aller Kürze: Geschafft! Mühe und Strebsamkeit in Form eines knatternden Gefährts vereint!

Asak auf Motorrad

Doch – was muss man denn dafür tun? Sicher, es wäre “einfach”, rund 18.000 Goldstücke zu sparen und sie im Auktionshaus einem fremden Ingi in den Rachen zu werfen. Hätte ich das aber tun wollen, so hätte ich mir wohl eher ein Tundramammut gegönnt. Nein, ein Chopper sollte es sein und ein Chopper ist’s geworden – und das ist der beschwerliche Weg eines Casuals zu seinem Glück.

Ehm, ja, lesen!
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3001, 3002, 3003… – Siebenhundertneunundvierzig Wege zum Erfolg

March 27, 2009 · Posted in epixxloot.de · 6 Comments 

“Asak der Unermüdliche” ist geboren! Eigentlich war’s gar nicht so schwer und ein Todesritter mit diesem Titel wäre sicher weit seltener – egal! In den letzten Tagen war ich so fleißig auf Achievementjagd, wie man es kaum glaubt! Zum ersten Mal frage ich mich, was ich wohl danach anstellen möchte, wenn ich die mir gesteckten Ziele und Titel erreicht habe. Nein, World of Warcraft ist nicht mehr so, wie es einmal war, aber es macht noch immer irgendwie Spaß.

Asak in Dalaran

Wie schon erwähnt: 3000 Quests – Zäm! – Titel. Wirklich sehr kurz darauf folgte der “Meister der Lehren der östlichen Königreiche”, wo ich noch immer mehr als genügend Quests übrig habe. Um den östlichen Kontinent komplett abzuschließen, musste noch Silbermond als letzte Hordenfraktion dran glauben – ein “ehrfürchtig” mehr in der Liste, ein Titel (“Botschafter Asak”) mehr zur Auswahl. Danke an die großzügigen Spender und die vielen Angebote, hätte ich ja nicht mit gerechnet.

Ganz witzig ist aber, dass ich die östlichen Königreiche doch nicht abschließen kann; ich besitze noch die allerletzte Quest der Reihe des “Kampf um das Hügelland” im Log. Diese führt mich nach Undercity, wo ich mit Varimathras… Moment. Das Problem wurde mir erst klar, als ich im Thronsaal stand: Kein Varimathras. Wie auch, ich habe ihn mit einer Hordenarmee in einem epischen Event über den Jordan geschickt, zum Ende einer großartigen Questreihe. Getilgt, gar niedergemäht hab ich ihn! Vaporisiert! Zu diesem Zeitpunkt erschien mir das nur gut und richtig, aber bei wem gebe ich jetzt diese Questreihe ab? Hätte ich mir nicht denken können, dass sich das Problem mir irgendwann stellt? “Und nun?”

Ich beschloss, dass mir ein GM sicher weiter helfen kann. Zum ersten Mal seit Langem aber ist der Support so richtig fies schlecht: Das Ticket mit obiger Anfrage schrieb ich gestern Abend gegen 21 Uhr; bis zum Schlafen gab es keine Reaktion. Als ich mich vor einer halben Stunde einloggte, hatte ich auch keine Post im Kasten, nein, das Ticket ist noch immer offen, die Wartezeit nicht verfügbar. Ob Blizzard gerade alle Kapazitäten auf den PTR auslagert? Vielleicht hätten sie die GM-Stellen doch nicht in dem Maße streichen sollen, wie sie es getan haben. Und ich, der eine Quest nicht abgeben kann, bin der Leidtragende. Hurra.

Was aus dem Quest-Bug wurde erfahrt ihr weiter unten. Außerdem habe ich ausnahmsweise einmal recherchiert und einen höchst interessanten Spieler gefunden. “That, which has no life”, wenn ihr versteht. Neugierig?
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3000 Quests

March 25, 2009 · Posted in epixxloot.de · 5 Comments 

…sind eine ganze Menge Holz, wie ich zur Zeit mühsam feststelle. Eigentlich wollte ich heute etwas weit Interessanteres bloggen, doch es mangelt mir akut an Konzentration dafür. Also gibt’s eben nur seichten Text zum Einlullen und schwelgen.

Asak ist ein Urgestein, der seinen Realm noch danach aussuchte, weil “empfohlen” daran stand. Er levelte in einer Zeitperiode, als man Quests nicht auf der Minimap sah, als manche Gebiete -Silithus und Düstermarschen- noch ziemlich leer waren. Er wurde 60, als es für weitere Quests weder EP noch Gold gab und es noch keine Möglichkeiten (genau, keine!), schneller zu leveln, keine Werbt-einen-Freund-Programme oder verkürzte Stufenanforderungen – dafür gab es noch Elite-Quests in der “alten Welt”. Umso schockierter bin ich, wie viele Quests ich tatsächlich nicht gemacht habe!

Im Zuge des Titels “der Unermüdliche” liegt es im Moment in meinem primären Interesse, 3000 Quests zu vollenden. Damit das nicht zu zäh läuft und eventuell auch alle Hordefraktionen dabei auf ehrfürchtig gespielt werden können, habe ich zunächst einmal alle Startgebiete abgeklappert. Mulgore ist (natürlich) leer, die Startgebiete von Orks und Trollen, Untoten sind, wie auch die Folgegebiete, ziemlich leergequestet. Doch dann, ach ich will gar nicht darüber nachdenken!

Ihr auch nicht – ihr wollt darüber lesen!
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Ist das Content, oder was?

March 22, 2009 · Posted in epixxloot.de · 4 Comments 

Noch immer hört man hier und da, dass es den Spielern an Content mangelt. Ich denke, es kommt auch immer darauf an, was man eigentlich als Content bezeichnet: Ist alles, was man mit 80 tun kann Content? Doch, eigentlich schon, es beschränkt sich keineswegs nur auf Instanzen oder gar Raids! Dass Achievements kein Content sind, wurde auch von mir viel diskutiert, aber sie bringen de facto zwei Vorteile: Erstens wird man dazu angespornt, die Dinge eben noch zu tun, die die Entwickler dem Spieler vorschlagen. Zweitens steigert sich der Wert des Accounts, denn Achievementpunkte verlieren (im Gegensatz zu Items) eigentlich nicht an Qualität.

Nehmen wir meinen Krieger, der zur Zeit noch immer mehr Casual ist, als er je war. Ich habe bei Weitem nicht alle Instanzen Northrends von Innen gesehen, die vorhandenen Raids nur einmal im 10er besucht. Und Archavon im 25er, aber… naja, Lachnummer, ne? Wenn ich also mit meinem Krieger einlogge, suche ich zur Zeit meist nur Tätigkeiten, die ich auch ohne Probleme nach eigenem Zeitplan unterbrechen kann. MMOs sind sicher nicht die beste Spielwahl in diesem Fall, aber nach einigen Jahren hat man seinen Char schon lieb gewonnen.

So tu ich doch das, was ich eigentlich nicht tun sollte: Ich lasse mich von den Erfolgen inspirieren und mache sinnlose Dinge. Es fehlen mir beispielsweise nur noch 2 Achievements, um die Kategorie “Erkundung” komplett abzuschließen. “Nur noch” heißt in diesem Fall: Alle raren Mobs aus der Scherbenwelt und Northrend töten. Ein schier unmögliches Unterfangen; mit diversen Hilfsmitteln geht’s stetig aber langsam voran, so als Langzeitziel.

Eine andere Kategorie, die ich gerne einmal komplettiert haben möchte, sind die Berufe. Zum “Chefkoch Asak” brauche ich nur noch viel mehr Rezepte nach denen ich Nordends Fauna zubereiten muss; die Daily-Kochquest steht als auf dem Plan. Noch immer. Für’s Angeln wird’s ein bisschen komplizierter, glaube ich: Den Lurker aus SSC konnte ich mit einer guten Anleitung problemlos alleine angeln, der Alte Fuchs und “einer, der nicht entkam” sind nur eine Frage der Zeit – was mir wirklich Sorgen macht, ist der Angelwettbewerb in Booty Bay.

Wie man seine Zeit problemlos mit professionellem Nichtstun verbringen kann, erfährst du unter…
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Ruf für Casualkrieger

February 10, 2009 · Posted in epixxloot.de · Comment 

Ich kann eigentlich selbst kaum glauben, dass ich das hier schreibe, aber WoW ist wirklich casualfreundlich geworden. So ein wenig logge ich ja doch immer Mal wieder ein und ich finde tatsächlich Möglichkeiten, mich zu beschäftigen. Alle paar Tage meinen Alchemieberuf weiter pushen und dazu ein ganz chilliger Weg um den Ruf bei ein paar (unwichtigen) Fraktionen zu steigern.

Zunächst fängt alles mit der Kochquest in Dalaran an. Dadurch, dass Blizzard die benötigte Menge an “kühlem Fleisch” -oder so?- gesenkt hat, ist diese in der Regel wirklich schnell gemacht. 250 Ruf bei den Kirin Tor und die Kochrezepte sind ein guter Anreiz, auch wenn diese mit dem nächsten AddOn natürlich wieder unwichtig sein werden.

Danach geht’s per Hochgeschwindigkeitsmount nach Kamagua, die erste von drei Quests für die Kalu’ak erledigen, das romantische Zusammenbringen einer Seekuh mit einem Bullen. Herrlich. Ein Pinguin und eine epische Angel stehen in Aussicht, zeitlose Items, die ich auch in der nächsten Expansion noch mit Freude haben werde. Wie dem auch sei: Von dort geht’s weiter in den Hafen von Mo’aki, Kinder entführen. Bevor ich allerdings in die Boreanische Tundra zur letzten Quest weiterfliege, schiebe ich von Zeit zu Zeit noch die Daily am Wyrmruhtempel ein. Für diese gibt’s glaube ich auch ein Achievement à la “in unter 60 Sekunden” – ich vermute, ich bin dafür einfach zu grobmotorisch.

Weiterlesen empfohlen.
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Mondfest, Teil 3 – Teil 2. Oder so.

February 3, 2009 · Posted in epixxloot.de · Comment 

Also eines muss man ja sagen: Für ungeduldige Spieler eignet sich das Mondfest definitiv nicht. Immerhin kostete es mich wirklich einige Stunden, aber es hat sich gelohnt: Ehrfürchtig bei den Dunkelspeer-Trollen, Respektvoll bei Silbermond und viele viele Achievements. Um es etwas zu präzisieren: Alle Achievements sind mein, bis auf folgende:

Asak ehrfürchtig bei den Darkspear-Trollen

Asak, jetzt auch in ehrfürchtig bei den Trollen, sitzend auf neu lackiertem Raptor

  • Die Dungeon-Ahnen habe ich so gut wie überhaupt nicht besucht, weder in Northrend noch in der alten Welt (mit Ausnahmen Zul Farrak und LBRS)
  • “Das Omen” in Moonglade habe ich noch nicht getötet – werde aber mal sehen, was ich da noch tun kann.
  • Der Ahne in Tausenwinter war eben nicht zu erreichen, mal sehen, ob ich bis zum Ende des Mondfests noch mehr Glück haben werde.

Ansonsten ist’s in erster Linie viel Lauf- und Flugweg. Der Ahne in Darnassus ist gut zu erreichen, in Ironforge und Stormwind starb ich je einmal, was eine wirklich gute Bilanz ist. “Hab’s mir schlimmer vorgestellt.” Dafür floh ich mich in Sturmwind in das Verlies, mit dessen Abschluss ich endlich “klassischer Dungeonheld” wurde. Wahnsinn. Während der ganzen Aktion gab’s über 50 von diesen Münzen, die ich allerdings allesamt nicht brauche; den Anzug konnte ich mir kaufen, der Rest ist wohl Unsinn. Außer mehr Feuerwerk, denn “wir brauchen mehr Explosionen!

Ja, die Achievements sind schon klasse, aber ehrlich gesagt fand ich den Aufwand für meine kleine (extrem hässliche) Raptorensammlung dann doch gerechtfertigt – und 3.000 Rufpunkte für alle Hordefraktionen bekommt man ja auch nicht täglich geschenkt. Als nächstes steht dann wohl der rote PvP-Raptor an, nachdem ich feststellen musste, dass nur dieser (und entfernt der orange) halbwegs ansehnlich sind.

Egal, Taure auf Raptor rockt!

Mondfest, Teil 3

February 3, 2009 · Posted in epixxloot.de · Comment 

Ich glaube, ich habe das schon einmal bemängelt, aber: Wieso zur Hölle kriege ich kein einziges Achievement über die Dinge angerechnet, die ich schon vollbracht habe. Es ist das dritte Jahr nun, in dem ich die Mondfestahnen besuche. Einen – nach – dem – anderen. Das dauert schon einige Stunden, aber es ist in Ordnung. Zwei Dinge bringen mich dazu, das ganze Theater ein weiteres mal mitzumachen:

Erstens: Es ist eine eher langweilige Tätigkeit, durch die Welt zu fliegen, also denke ich dabei über das Spiel nach. Was hat sich verändert in der alten Welt, welche Erinnerungen verbinde ich mit welchem Gebiet. Dabei merke ich, dass es natürlich noch immer Spaß macht – und mir kam gar der Gedanke, meinen Krieger auf einem RP-PvE-Realm zur Ruhe zu setzen. So viel erlebt, irgendwann sollte man das Spiel vielleicht auch nur noch genießen und ich glaube, dass viele RPler eben genau das tun. Ist ja auch ne lustige Welt, da auf Forscherliga und Co.

Der zweite Grund ist viel banaler: Ruf! Verdammte 75 Ruf für einszweidreivier Fraktionen! Das entspricht 80 Runenstoff für einen der “Elder”. Dazu fehlen mir nur noch knapp 1000 Rufpunkte, um endlich bei den Dunkelspeertrollen ehrfürchtig zu sein. Da vor Kurzem die Beschränkungen für die Mounts aufgehoben wurden -war doch so, oder?-, kann ich mich dazu noch auf einen hübschen Raptor freuen. 5 oder 6 hübsche Raptoren. Damit wären die Darkspear meine 2. Hordenfraktion auf ehrfürchtig, obwohl der Char nun wirklich alt ist. Trotzdem finde ich das äußerst herzerwärmend und so ein bisschen Lust aufs Spielen macht’s sowieso, nicht zuletzt durch einen Haufen von Achievements (welche trotzdem kein Content sind).

So klappere ich nun also nach und nach mit Hilfe dieses kleinen Guides alle Ältesten ab und freu mir nen Ast. Und was halten die Mondfestältesten davon? Ein bisschen Mitleid habe ich wirklich bekommen, als ich heute morgen dieses Comic hier sah. Naja, that’s life.

Ruf farmen: Die Seher

February 4, 2008 · Posted in epixxloot.de · 2 Comments 

Nachdem ich mit meinem Krieger ja bereits seit einer halben Ewigkeit bei den Aldor den Ruf “ehrfürchtig” genieße, wurde es langsam Zeit, dass auch mein “zweiter Main”, mein Magier, in den Genuss kommt, die teure Schulterverzauberung zu besitzen. Vorgestern fehlten mir dazu noch 3.ooo Rufpunkte, weshalb ich gestern mit Dio, Heilpaladina, beschloss, dieses Thema endlich abzuhaken.

Vorweg: Mit meinem Krieger war es ein Leichtes, im Schattenmondtal Waffen zu farmen – Offskillung rein und ab dafür! Immerhin können die Dämonen mal überhaupt nichts. Bei den Sehern ist das… komplizierter. Bisher versuchte ich mein Glück immer im Nethersturm, begab mich an eine Manaschmiede meiner Wahl und hörte nach spätestens einer Stunde auf, da meine Downtimes gegen Castermobs doch irgendwie zu nervig sind.

Die Alternative heißt: Pfad der Eroberung, Schattenmondtal. Dort braucht man allerdings alleine nicht unbedingt hinzufliegen; die Standard-3-Mob-Gruppen sind sicher nicht so schwer, aber mehrere Pats, einige Elite und und und machen das Leben dort schon zu einer Qual. Mit einem Heiler im Rücken funktioniert es dort allerdings erstaunlich gut – 3 Gruppen werden zusammengezogen und gebombt. Bäm! Und wenn ein Elite mitkommt? Ebenfalls plattmachen: Doppel-Bäm! Die Dropchance für die begehrten Arkanen Folianten ist dort, nebenbei gesagt, auch noch ziemlich hoch, zumindest kam es mir so vor.

Um es kurz zu machen: Ich habe den Ruf, bin mit dem ersten meiner Chars bei den Sehern ehrfürchtig – einen großen Dank an Dionaea und auch an Abbadonn, der es sich irgendwie nicht hat nehmen lassen, die letzten 1.5oo Rufpunkte “mitzumetzeln”. :)

Doch das alles ist nur der Prolog, eigentlich will ich ja noch ein bisschen jammern und ein paar Deppen verfluchen. Ok, here we go: Ihr kennt den Pfad. Er ist gefährlich. Die Quests sind für 3 Leute (oder mehr) auf Level 70 ausgelegt. Nun kam es die letzten Male vor, dass immer, wenn ich mich am Pfad befand, 2 (oder einmal auch 3) Kacknubs (man verzeihe den Ausdruck) lustig hinter mir und Dio hertingelten, Aggro zogen, überhaupt fürchterlich planlos erschienen und dabei auch ab und an das Leben nach dem Tod kennenlernten.

Soweit kein Problem.

Was aber wirklich mal tierisch nervt, ist, wenn dann von ihnen (mehr oder weniger direkt) verlangt wird, dass ich und Dio Babysitter spielen, ihnen den Arsch retten und -wenn mal einer stirbt- diesen natürlich wiederbeleben, damit er sich den Laufweg spart. Ernsthaft: Was soll der Blödsinn? In der alten Welt kam doch auch keine 2er-Gruppe auf die Idee, in den verwüsteten Landen bei Kazzak rumzueiern und zu hoffen, dass ein Raid kommt, der ihnen hilft?

Ich meine – ok. Man hilft natürlich auch mal. Aber wenn man weiß, dass man es alleine (oder eben mit 2 Leuten) nicht schaffen kann, dort zu überleben, dann lässt man es. Man muss doch nicht auf Biegen und Brechen mit Stufe 69 diese Quests machen, oder etwa doch? Deshalb ein Tipp an alle, die meinen, der Pfad der Eroberung “ginge schon”: Lasst es. Nehmt euch 2 oder 3 epische 70er mit, dann klappt’s. Und werdet, um Himmels Willen, selbst ersteinmal 70, bevor ihr auf die Idee kommt, euch dorthin begeben zu wollen. Bitte, ihr erspart damit den farmenden 70ern wirklich eine Menge Nerven.

Aber: Mir soll’s egal sein, ich habe fertig und werde den Abschnitt des Schattenmondtals erstmal nicht mehr besuchen. Wünsche euch daher viel Spaß beim Sterben. Bedachtheit ist eine Sache, die in WoW nicht sehr verbreitet ist…

Und täglich grüßt die Himmelswache

July 1, 2007 · Posted in epixxloot.de · 4 Comments 

Als Blizzard ankündigte, mit Patch 2.1.0 tägliche Quests einzuführen, war ich zunächst ja nicht sehr begeistert, denn ich dachte: “Mensch, als Defkrieger kann man das eh alles vergessen.” – Dass ich damit nur zum Teil Recht behalten sollte, freute mich umso mehr. Die Situation ist folgende:

Mein kleiner Krieger hat bereits alle Quests (ja, alle!) gemacht, die er alleine oder in einer 5er-Gruppe erledigen kann; einzig und allein manche Heroic-Quest und die ganzen Raids habe ich noch offen. Dadurch ist natürlich meine Haupteinnahmequelle in BC versiegt – bis zur Einführung der “Dailies”. Angefangen habe ich in Ogri’la, denn dort gibt es nen netten Bogen und auch nette Stiefel, sobald man ehrfürchtig ist. Als ich dann auch jedes Mal ein wenig Ruf bei der Himmelswache dabei bekam, beschloss ich, dort auch noch zu questen.

Sprich: Jeden und jeden Tag halte ich mich etwa eine halbe Stunde im Schergrat und in Skettis auf, mache die Quests, die man als Deffie wirklich großartig erledigen kann und verdiene mir jeden Tag etwa 50-60 Gold dazu – eine reiche Ausbeute. Und manchmal sogar 2x, denn mein Druide hat nun auch ein wenig damit angefangen. Natürlich sollte ich mit diesem ersteinmal die regulären Quests erledigen, aber diese dauern meist länger und bringen weniger Geld ein.

Wie verhält es sich im Gegenzug mit den Netherdrachen? Tja, die kann ich vergessen, denn das meiste sind Killquests. Und die machen mit meinem Krieger einfach keinen Spaß, dauern einfach viel zu lange. Außerdem finde ich persönlich die Netherrochen viel viel hübscher als die Netherdrachen. Deshalb fehlen meinem kleinen Kriegerlein jetzt noch etwa 8000 Rufpunkte, bis er endlich einen unter seinem Taurenarsch hat.

Und selbst wenn ich dieses Ziel erreicht habe, werde ich wohl täglich die Quests machen, meine Repkosten sind zumindest gerettet. Ja, ich finde, die Idee der täglichen Quests war eine der besten, die Blizzard hatte, so far. :)

Höhlen der Zeit – Entdecke die Möglichkeiten!

June 28, 2007 · Posted in epixxloot.de · 5 Comments 

Die Höhlen der Zeit -im folgenden wohl nur noch HdZ- genannt, sind meiner Meinung nach die zum Teil spannendsten Instanzen in WoW, zumindest was die ganze Story und das Drumrum angeht. Angefangen bei der Befreiung von Thrall, die zu oft verbuggt ist, über die Öffnung des dunklen Portals, welche von Randomgruppen gehasst wird, bis hin zu dem sagenumwobenen Mount Hyjal, den sicher nur die allerwenigsten Spieler jemals sehen werden – jede Instanz ist durchweg nett designt, hat ihre Eigenheiten und verbreitet irgendwie RP-Feeling.

Und wenn man sich in dem “Vorraum” zu den einzelnen Instanzen umschaut, dann sieht man: Dort ist noch eine Menge Platz und ein Zugang ist sogar schon fertig, wenngleich auch versperrt. Das lässt die Schlussfolgerung zu, dass man dort wohl noch viel viel mehr Dinge einbauen könnte. Dies muss nicht unbedingt als Eventinstanz geschehen (wie in den vorhandenen 3), sondern kann auch ganz anders aussehen, hauptsache es spielt in der Vergangenheit… oder vielleicht auch nicht? Deshalb möchte ich euch heute einmal meine Ideen und Wünsche vorführen, die man dort noch umsetzen könnte.

Stratholme während Eroberung

Bisher kennt man Stratholme nur dunkel, total zerstört und übernommen – aber das war ja nicht immer so, erst seit der zweiten Invasion der Brennenden Legion. Davor war es eine hübsche Menschenstadt, die man noch nicht so richtig zu Gesicht bekommen hat. Sprich: Sie eignet sich wunderschön für die HdZ, denn dort muss ja sichergestellt werden, dass die Geschichte “richtig” abläuft.

Um genau zu sein bedeutet dies, dass man nicht kleine Menschen spielen müsste, sondern selbst zur Geißel wird. Das Szenario: Die Stadt ist bereits zu einem kleinen Teil übernommen und in Brand gesetzt und mit der Hilfe von ein paar NPCs müssen die Spieler Stratholme zerstören, niederbrennen, besetzen und bei der “Krönung” von Rivendare anwesend sein.

Das Ganze muss wie erwähnt nicht als ein Event ablaufen, man kann sich ja Zeit lassen, aber das Endergebnis muss stimmen: Die totale Vernichtung von Stratholme. Wem der Teil von wegen “Geißel spielen” nicht so gut gefällt, der kann sich alternativ auch vorstellen, dass man mit seinen “normalen” Chars eben dieser helfen muss, ob durch Töten von Menschen (uaaahh, Killerspiel!) oder dem Wegbereiten durch Wasweißich. Klingt doch nett, oder?

Die Pestländer, bevor sie Pestländer waren

Eine Instanz, die überhaupt nicht als Event ablaufen kann, sondern sich zum Beispiel zum Questen eignen würde. Man betritt die Pestländer und sie sind grün, nett, freundlich. Dort könnte man in Ruhe Quests absolvieren, sogar von ähnlichen Questgebern wie sie heute noch in den Pestländern zu finden sind und müsste sich zum Teil schon einigen Untoten stellen; aber eben nicht in dem Maße, wie dies “heute” abläuft. Sogar an Questorten würde es nicht mangeln, von Tyrs Hand an bis zu den Bauernhöfen in den westlichen Landen könnte alles vertreten sein. Und man könnte so viele Dinge einbauen, die man später noch in zerstörter Fassung in den “richtigen” Pestländern sehen kann… hachja.

Karazhan in lebendig

Ich liebe Karazhan einfach, schon seit ich das Buch “Der letzte Wächter” gelesen habe. Und so war es für mich auch doppelt schön, Moroes dort zu treffen, wenn auch ohne Scheuklappen und ein bisschen (un)toter als zuvor.

Wie wäre es, wenn Karazhan zu dem Zeitpunkt betretbar wäre, in dem das Buch spielt, sprich Medivh noch mehr oder minder bei Sinnen ist und eigentlich alles lebendig, bis auf ein paar magische Entartungen, die zum Turm dazugehören. Klar, irgendwie wäre es nur ein “Abklatsch” von schon vorhandenem Content, aber ist “Old Hillsbrad” das nicht auch? Was genau das Ziel der Instanz sein könnte – ich habe nicht den blassesten Schimmer. Aber ich glaube nicht, dass es daran scheitern sollte, denn sicher gäbe es dort auch bei Medivhs Anwesenheit ein paar interessante Dinge zu bestaunen und zu lösen.

Außerdem ist Medivh eh ein Dauerbrenner, der mir schon in HdZ2 sehr gut gefallen hat – nur gehört er eben nicht in einen Sumpf, sondern in seine Heimat.

Das grüne Brachland

Jeder Hordler kennt das Brachland und auch so mancher Ally musste sich dort schon aufhalten; auf PVP-Servern sicherlich eine Qual. Und wenn man dort so questet, erfährt man in der einen oder anderen Questreihe, dass das Brachland nicht immer wüstenartig karg war, sondern einst grün und freundlich.

Demnach eignet es sich sicher zu einem schönen Gebiet, das mit abwechslungsreicher Optik glänzen könnte. Was man dort tun sollte? Gute Frage, nächste Frage, nur zum Questen fände ich das Gebiet eigentlich zu schade. Aber im Moment fällt mir auch nicht wirklich ein “Thema” ein, mit dem man diese Instanz füllen könnte – hauptsache, das Brachland ist nicht brach. Wenn man die Idee vertieft, so würde man sicher genug Stoff finden, um eine interessante und große Instanz daraus machen zu können.

ConclusioAll dies könnten, so denke ich, wirklich interessante Aspekte sein, die nicht nur den RP-Anteil in der WoW massiv erhöhen, sondern auch die Geschichte der Welt vertiefen und die Spieler in zwar bekannte aber dennoch sehr neue Gebiete führen würden. Dass Blizzard noch das eine oder andere Hintertürchen offen gelassen hat, sieht man ja schon an dem noch versperrten Zugang in den HdZ. Und es gäbe wirklich viel, was man dort hineinpacken könnte.

Ich hoffe, Blizzard enttäuscht mich nicht und in einem der folgenden AddOns werde ich noch mehr Zeit in den HdZ verbringen als jetzt schon – denn bald wagen wir uns an den schwarzen Morast ran, in heroisch.

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