Zwischen Staat und Privatwirtschaft: die Deutsche Bahn.
Trotz der Wirtschaftskrise hat die Deutsche Bahn laut einem Pressebericht im Geschäftsjahr 2009 einen überraschend hohen Gewinn in Höhe von etwa 1,8 Mrd. Euro einfahren können. [Quelle]
Der Umsatz der Deutschen Bahn sank 2009 um rund zwölf Prozent auf 29,5 Milliarden Euro, sagte Bahnchef Rüdiger Grube, der “Financial Times Deutschland”. [Quelle]
Während viele Menschen in Deutschland der Privatwirtschaft huldigen, gibt es dennoch Momente, in denen man Zweifel an der Privatisierung von ehemals staatlichen Unternehmungen haben darf: Herzlich Willkommen in den Zügen der Deutschen Bahn. Die Historie in aller Kürze… oder besser nicht. Wir erinnern uns einfach: Früher war die Bahn in staatlicher Hand, heute ist sie ein “privatrechtlich organisiertes Staatsunternehmen“. Oh und Ach, wie viele Schwierigkeiten haben sich im Laufe der Zeit aus diesem Wandel ergeben!
Verstaatlichung zu fordern ist schwer, selbst für einen linken Wirrkopf wie mich, doch die Puzzleteile lassen kaum einen anderen Schluss zu. Es mag daran liegen, dass die mediale Berichterstattung back in those days nicht so ausführlich und flächendeckend geschah, wie das heute der Fall ist; Fakt ist aber, dass negative Schlagzeilen der Bahn in den letzten Jahren weit häufiger waren als zuvor. Dabei ist es schon schwer, einen Anfang zu finden: das unmenschliche und outgesourcte Personal? Die berliner S-Bahn? Unsichere ICEs (auch im Winter 2010/11!) ? Die Ära Mehdorn mit ihren Stasi-Methoden? Hierbei handelt es sich nur um die Dinge, die einem ohne Verzögerung in den Kopf schießen, ganz ohne Recherche!
Und dann diese heutigen Schlagzeilen: Gewinn steigt, Umsatz sinkt. Conclusio: Es wird an echten Investitionen gespart. Wer braucht schon sichere Züge, hauptsache der Gewinn fällt ordentlich aus. Darin liegt der größte Unterschied zu früher: Als die Bahn noch in staatlicher Hand war, war das Unternehmen bestenfalls ein Nullsummenspiel; die Privatisierung hat die Bahn lukrativ gemacht — auf Kosten der Fahrgäste. Oh, ja, stimmt, Kosten, die Preise für eine Bahnfahrt sind in den letzten 10 Jahren ebenfalls explodiert. Wer dafür allerdings mehr Service erwartet hat, der wurde bitter enttäuscht.
“Mit wenig Aufwand viel kassiert, am Kundenwunsch nicht interessiert.” — eh, mehr lesen?
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Intern: HDD-Probleme.
Ein unpolitischer Beitrag, ein unpolitischer Beitrag! Mir wär’s allerdings lieber, es ginge darüber, als um meine Festplatte, die anscheinend leichte Macken hat. Mein System friert spontan bei größeren Zugriffen ein, so ist der aktuelle Stand. Der Verursacher des Problems ist, mit größter Wahrscheinlichkeit, meine Festplatte. Eine meiner Festplatten, welche nicht Systemplatte ist. Nun frage ich euch:
Kennt ihr vielleicht gute Software zum erkennen/beheben von HDD-Fehlern? chkdsk ist ja nett, aber ziemlich schlecht. Wäre für sachdienliche Hinweise echt dankbar.
Inkompetenz im Amt: “Spaß mit der Telekom”
Vielleicht klingelt’s bei manchem Leser bei diesem Titel, welchen ich nur entlehnt habe. Und zwar aus der RTL-Sendung “Wie bitte?“, die bis vor rund 11 Jahren ausgestrahlt wurde. Zu einer Zeit, als die Telekom noch zur Deutschen Bundespost gehörte und von Beamten geleitet wurde, war es keine Seltenheit, dass Woche für Woche neue Geschichten erzählt wurden, welche beim Zuschauer nicht nur für Unmut, sondern auch für Entgeisterung oder gar Entsetzen führten. Heute ist die Telekom privatisiert – und die Probleme gibt’s noch immer. Jeder, der einmal Kunde bei der Telekom war, hat eine Geschichte darüber zu erzählen. Meine, heute, sieht so aus:
Seit geraumer Zeit gibt’s beim fortschrittlichen Unternehmen in Sachen Telekommunikation standardmäßig keine Papierrechnungen mehr; diese wurden durch ein System -”Rechnung Online”- ersetzt. Das lief ziemlich lange ziemlich rund, man bekam monatlich seine Mail mit der aktuellen Rechnung, einen Einzelverbindungsnachweis konnte man im Kundencenter einsehen. Wer seitdem trotzdem nicht auf’s Papier verzichten möchte, muss dafür 1,xx Eur pro Monat bezahlen. Das ist vielleicht nicht für alle Kunden fair, aber es störte mich nie, denn es funktionierte ja.
Bis zum Februar diesen Jahres, als ich meine letzte Rechnung per Mail bekam. Wie das eben so ist, denkt man sich ersteinmal nichts dabei und so wurde Monat für Monat die Rechnung abgebucht, ohne dass ich einen schriftlichen Nachweis dafür hatte. Ich beschloss gestern, dass sich das ändern müsse. Freudig loggte ich mich ins Kundencenter ein, mit einigen Startschwierigkeiten, welche ich aber erstmal nicht dem Deppenverein in die Schuhe schieben möchte. Sagen wir einfach: Das Einloggen funktioniert – mehr aber auch nicht.
Oh Gott, schon wieder so ein langer Text. Und die Telekom kommt dabei gar nicht einmal so gut weg. Bezeichnend. Lesen!
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Wenn der Ersteindruck zu 3.1…
…nur halb so gut ausgefallen wäre, wie er es ist, wäre dieser Beitrag früher erschienen. Dabei fing doch alles so gut an, der Patch war schnell installiert und selbst die Server schienen um die Mittagszeit annähernd stabil zu laufen. Das Ganze war so lange lustig, bis ich versuchte, auch an dem Spektakel teilnehmen zu wollen.
Zuerst der größte Fehler: Ich hatte nicht 2 Wochen zuvor versucht, meine AddOns auf den aktuellsten Stand zu bringen. Daran erinnert wurde ich erst, als ich nach dem Einloggen eine halbe Fantastilliarden an Fehlermeldungen erhielt. “Gut, keine Panik, spiele ich eben ohne AddOns.” – lmao! Obgleich Blizzard wirklich viele Features einzubauen versuchte, merkte ich nach rund 2 Minuten, dass World of Warcraft auch mit 3.1 ohne (Achtung, Liste!) Unitframes, Outfitter, OneBag, Auctionner, Post-AddOn, Cartographer, FuBar, Omen, QuestGuru, RatingBuster und EquipCompare noch immer “just a pain in the ass” ist. Trotzdem wollte ich es noch ein paar Minuten versuchen.
Erste Amtshandlung: Mit dem Krieger zum Lehrer, Dual-Spec entgegen meiner Erwartung kaufen, 2x skillen, 1x glyphen, 2x meine Bars neu belegen. Ok, hervorragend, ich habe also 2 Skillungen und das Switchen zwischen beiden scheint… nein, scheint es nicht! Ich kann zwar ohne Probleme wechseln, aber es gehen mir im Def-Baum jedes Mal (!) Verwüsten und das Folgetalent flöten. Das darf ich dann immer neu speccen und in meine Aktionsleisten ziehen. Problemlos klappt allerdings die “Vorschau” der Talente – was das Problem aber nicht besser macht. Ich meine – wie lange war der PTR offen? Ist es niemandem aufgefallen, dass es Probleme beim Hin- und Herspeccen mit Dualtalenten gibt? Wieso kann ich die Glyphen meiner inaktiven Skillung nicht verändern, sondern muss diese vorher erst aktivieren? Und noch viel grandioser:
Wie bitte hat es sich Blizzard vorgestellt, das Dual-Spec-Feature ohne einen Outfitter zu nutzen? Klar, im Vergleich zu “davor” ist das Umskillen nun leichter, aber eben nicht so, wie es sich Spieler wünschen; ein Spiel sollte auch ohne AddOns fehlerfrei und intuitiv laufen – so wie das früher einmal war. Wenn ich mir aber überlege, ich müsste mir bei jedem Talentwechsel mein Equip in meinem Inventar (5 einzelne Taschen!) zusammenklauben… ich logge wieder aus, versuche es eine Weile -3 Stunden- mit “neuen” AddOns und beschließe frustriert, die Fehlermeldungen vom Anfang des Einloggens einfach hinzunehmen und auf die “Veraltet”-Meldung zu sche*ßen. Dadurch habe ich wenigstens ein zu 80% funktionierendes Interface – das sind satte 40% mehr als mit “neuen” AddOns und 60% mehr als “ohne”.
Sodann warf ich mich fast umgehend ins Getümmel. Leute, ihr müsst das lesen, ich verreiße den Patch schlimmer als manch anderen! Und das, obwohl ich mich darauf freute! “Herr Blizzard, was tust du nur! Das kann doch jetzt nicht dein Ernst sein!” Ohgott, so viel Text…
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