Aktuelles zu Steam und Valve

June 9, 2009 · Posted in Gaming, think-strange.de · 8 Comments 

Ihr habt’s sicher mitbekommen: Left 4 Dead 2 wurde für diesen Herbst angekündigt und die Community steht dem keineswegs erfreut gegenüber. Ist ja auch verständlich, wenn man bedenkt, dass der Support für L4D wohl der schlechteste in der Geschichte von Valve ist. Vollmundig wurde von Anfang an verkündet, man werde neue Kampagnen, Monster und Waffen einfügen, den AI Director überarbeiten – bis heute ist lediglich das Survival-Update erschienen, welches nicht annähernd in dem Umfang erfolgreich war, wie sich unser Prestigehersteller das einst versprach.

Eigentlich untertreibe ich maßlos, wenn ich sage, dass die Community “keineswegs erfreut” sei. Wirft man einen genaueren Blick darauf, findet man einiges an Stimmungsmache gegen Left 4 Dead 2, inklusive dem immer wiederkehrenden Nazivergleich in der einen oder anderen Form. Vielleicht wäre der Unmut ja geringer, wenn das Spiel keine 50 USD gekostet hätte. Oder wenn man auch nur einen halb so guten Support geliefert hätte, wie für Team Fortress 2 (für welches übrigens heute Nacht schon wieder ein kleines Update erschien). Zumindest… sagen wir, der Unmut ist groß und nachvollziehbar.

So kommt’s wie es kommen muss: Wenn an Valve Kritik geübt wird, folgt die Kritik an Steam auf dem Fuße. Jene kann ich aber keineswegs nachvollziehen, ich bin sogar der Meinung, dass Steam eine der innovativsten, lukrativsten und komfortabelsten Vertriebslösungen ist, die man sich so denken kann. “Hä? Is’ nich’ dein Ernst!”

Gute Argumente gibt’s unter…
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Teamspiel in Left4Dead, oder: Die Kunst zu verlieren.

February 4, 2009 · Posted in Gaming · 2 Comments 

Ich möchte zum Beginn dieses etwas genervten Beitrages noch einmal sagen, dass es mir bewusst ist, dass Left4Dead ein reines Teamspiel ist. Umso größer ist naturgemäß die Wahrscheinlichkeit, dass man auf sogenannte “Vollpfosten” trifft. “Das ist so ähnlich, wie in World of Warcraft eine Instanz mit einer Randomgruppe zu besuchen, nur schlimmer.” In meinen wenigen Stunden, in denen ich nun schon begeistert L4D spiele (und noch immer der Meinung bin, dass es das beste Teamspiel ‘08 ist), merkte ich recht schnell, dass es verschiedene Arten von Idioten gibt; jeder Idiot ist auf seine Art und Weise einzigartig.

Der erste Idiotentypus, der mir in den Sinn kommt, sind die sogenannten “Ragequitter“, auf englisch “ragequitter”. Das Wort bezeichnet die Leute, die aus Frust über eine Niederlage nach eben jener den Server verlassen. Das klingt nicht so wild, wie man glaubt, aber das Phänomen ist derart häufig zu beobachten, dass es den Spielfluss tatsächlich beeinträchtigt. Im Beispielszenario fange ich mit einem Survivor-Team an, besiege die Infected, die Seiten werden gewechselt – und plötzlich stehen nur 3 Infected da, welche darauf warten, dass 4 KI den Safe-Room verlassen (was nicht passiert). Die Lösung: Nochmal anfangen. Das ist schonmal lästig.

Der zweite Typ ist dadurch geprägt, dass er dem Teamspiel nicht mächtig ist. Klingt unspektakulär, führt aber dazu, dass das eigene Team ständig verliert. Darunter fallen dann die Spieler, die sich von der Gruppe weit entfernen (nach vorne oder hinten), die bei jeder Gelegenheit die eigenen Teammates anschießen -Friendly Fire ist gar nicht so lustig, wie man glaubt- oder jegliche Abwandlung davon. Gut, das kann man niemandem verübeln und der Sprachchat wird in L4D sehr rege benutzt, so dass auch Anfänger recht schnell klarkommen. Nicht umsonst wird man vor dem Betreten des Versus-Mode gewarnt, dass man mindestens eine Kampagne erfolgreich spielen sollte.

Den viel schlimmeren Teil findet ihr im kompletten Beitrag!
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Cheats und Hacks in Online-Games

February 2, 2009 · Posted in Gaming · Comment 

Vorweg: Cheats sind eine feine Sache, ich mag das. Ich habe in so ziemlich jedem Singleplayer-Spiel früher oder später zu Cheats oder Trainern gegriffen, nicht zuletzt weil ich auch denke, dass ein God-Mode in jedem Spiel legitim ist. Sind wir doch mal ehrlich: Viele Spiele (und insbesondere Shooter) machen wegen der Herausforderung und dem Schwierigkeitsgrad Spaß. Wenn man nun aber -wie in jedem Spiel- irgendwann an einen Punkt kommt, an dem man einfach festhängt, so gibt’s zwei… nein drei Möglichkeiten:

Erstens: Man könnte das Spiel leichter stellen. Das ist nicht immer möglich und selten wünschenswert, weil die “insgesamte” Herausforderung auf leichtem Niveau meistens… ja, zu leicht ist. Man könnte, als zweite Möglichkeit, so lange üben, bis man die Stelle oder den Zeitpunkt in einem Spiel erfolgreich bewältigt. Das ist mühsam und gerade solo selten besonders lustig. Im Multiplayer ist das natürlich wieder etwas völlig anderes, aber wir sprechen ja gerade nur von Solospielen. Die dritte und von mir favorisierte Möglichkeit ist jene, in den “Dirty Little Helper” zu schauen und es mir leicht zu machen. Warum ausgerechnet dort? Nun, den “DLH” benutze ich schon seit der DOS-Zeit, damals noch als ein handliches Programm für eine Diskette.

Heutzutage sind Spiele aber meist nicht mehr zum Alleine-Spielen gedacht, selbst viele ehemalige Singleplayer-only-Titel bieten wenigstens eine Multiplayer-Funktionalität an (Call of Duty 4 als prominentes Beispiel). Dazu nimmt die Zahl der MMOs und “Online-Only”-Spiele seit längerer Zeit zu. Das ist nicht nur für die Spieler interessant (denn das Spielen wird ’sozialer’), sondern auch für die Hersteller, die nicht zuletzt durch Onlineplattformen große Communites an sich binden (wie beispielsweise Steam). Onlinespiele erfordern aber gleichzeitig ein höheres Maß an sozialer Kompetenz; wer unter vielen Leuten egoistisch ist, der ist bald allein – und kann das Onlinespiel nicht mehr vernünftig spielen. Wer sich gegenüber anderen Spielern unfaire Vorteile verschafft, macht sich ebenfalls nicht viele Freunde.

Um die Überleitung von der langen Einführung zum eigentlichen Thema hinzukriegen: Umso krasser finde ich es, was sich manche kluge Köpfe an Cheats und Hacks für eben solche Spiele ausdenken, um eben jene Vorteile zu erzielen. Damals, in Counter-Strike 0.5, gab es einen Cheat, der alle Models leuchten ließ, der “Aimbot” war damals tatsächlich noch eher ein Running-Gag als düstere Realität. Solche Dinge kamen erst später, dafür aber umso erfolgreicher: Es gibt heute eine Fülle an kompletten Cheat-Paketen für Counter-Strike. Auch andere Titel von Valve sind davon sehr hart betroffen, darunter DoD:Source und seit Neuestem auch Left4Dead (dazu später noch mehr) – und das trotz des Valve Anti Cheat (“das berühmte VAC2″)-Systems. Andere Hersteller bleiben natürlich nicht verschont; seit jeher gibt es z.B. auch bei Blizzard-Spielen eine hohe Rate an solchen “unfairen Vorteilen”. Als Beispiele seien Hacks für StarCraft und Bots für Diablo 2 und World of Warcraft genannt.

Mehr interessanter Text, 2 Videos und ganz geheime Downloads gibt’s im ganzen Beitrag!
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