(r)Evolution: Wie die digitale Welt die reale hinter sich gelassen hat.

Vorweg: Wenn morgen das Christkind kommt, dann gibt’s bis zum Jahresende nur noch Erfreuliches. Ich weiß zwar nicht, wie sich das konkret darstellen wird, aber diese Tristesse am Jahresende ist beim besten Willen nicht zu ertragen. 2009 war nun wahrlich kein sehr frohes Jahr für mich und die deutsche Politik, vielleicht wird 2010 besser. Und darauf kann man sich einstimmen. Zuvor wird’s noch einmal ganz bitter, zwei verschiedene Handlungsstränge, die in einem zentralen Problem kumulieren. Und dieses Problem wird die Gesellschaft in einer Weise verändern, wie wir es uns nicht vorstellen können. Im Guten, wie im Schlechten und die negative Version des Szenario blenden wir gekonnt aus. Vorweihnachtliches Gesellschaftswunschträumen, sozusagen. Ok, ehm, los.
Es war einmal…
Die erste Szenerie beinhaltet einen sehr guten Freund von mir, welcher ein interessantes Timing an den Tag legte: Während es im schönen Saarland bei -15°C wirklich unterträglich war, befand er sich vier Tage mit seiner Freundin in Dublin, Irland. Nach seiner Rückkehr sprach er den folgenschweren Satz aus: “Jetzt, da ich das erlebt habe, weiß ich überhaupt nicht, was Menschen gegen den Überwachungsstaat haben.” — bitte wie? Er berichtete weiter von dem Vorteil, dass man sein Gepäck in einem vollen Doppeldeckerbus unbeaufsichtigt liegen lassen kann, etwas, das man in Deutschland mit gutem Grund niemals tun würde. Mh. Natürlich ist das, auf den ersten Blick, ein Vorteil. Sehen wir uns jedoch London an, dann ist dort die Kriminalitätsrate trotz der ständigen Überwachung nicht in hohem Maße gesunken. Und würden wir wirklich wollen, dass “der Überwachungsstaat” ständig über all meine Tätigkeiten bescheid weiß? Ist das nicht ein bisschen sehr Stasi? Darf man das sagen? Nächster Handlungsstrang.
Seit neulich besitze ich einen Account beim Monsternetzwerk facebook. Bei der Anmeldung schlug mir der Dienst in enger Kooperation mit Google vor, meine Kontakte doch zu importieren. Ich fand dabei einen alten Bekannten, den ich addete. Wenige Minuten später unterhielten wir uns per IRC darüber, wie eng vernetzt, überwacht und kontrolliere die Welt doch ist. Sind wir ehrlich: Jeder von uns hat bei mindestens einem Social Network einen Account mit mehr oder minder heiklen Informationen, oft frei zugänglich für die ganze Welt. Wir geben unsere Informationen unbedacht heraus, sind prinzipiell bereit zur Kommunikation und zahlen dafür einen hohen Preis. Damit verhalten wir uns eigentlich genau so, wie sich ein Überwachungsstaat das wünschen kann: Jede unserer Aktionen, unsere sozialen Beziehungen, alles ist frei verfügbar.
Wie bringen wir diese beiden Geschichten zusammen? Mit einer einfachen Frage: “Würde ‘der Staat’ ein soziales Netzwerk aufbauen, in dem man sich anmelden und seine Informationen preisgeben kann — würde man dies tun?” Wollt ihr die Antwort wissen und eine wunderbare Vision einer wirklich fortgeschrittenen und aufgeklärten Gesellschaft lesen? Ja? Nehmt euch ein paar Minuten Zeit, es wird ausführlich.
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Wikipedia: Quelle endlosen Wissens?
Ich erinnere mich noch daran, als ich das erste Mal über die Wikipedia stolperte, 2001, 2 oder 3. Das Konzept von Wikis war mir gänzlich neu, ich verstand die Seite kaum, drückte aber instinktiv auf “Editieren”, zerstörte eine vorhandene Seite mit Kauderwelsch, speicherte es, erschrak darüber und zog von dannen. 2004 registrierte ich mich und widmete einen großen Teil meiner Freizeit dem Projekt, welches damals noch sehr idealistisch und ambitioniert war. “Das Wissen der Welt auf einer Seite, woah!”, so dachte ich’s mir damals.
Heute hat sich doch einiges verändert, wenn auch nicht alles: Ich nutze Wikipedia auch weiterhin als Wissensquelle zu fast jedem Lemma, doch immer häufiger die englische Version. Ich führe das nicht nur auf meine verbesserten Englischkenntnisse zurück, sondern auch darauf, dass die deutsche Wikipedia immer mehr zu einem -freundlich ausgedrückt- elitären Kreis zu verkommen scheint. Schon zu meiner Anfangszeit gab’s Streitigkeiten zwischen Admins, welche ich schon damals nicht nachvollziehen konnte. Heute ist die Wikipedia weitestgehend unter dem Deckmantel einer direkten Demokratie bürokratisiert. Es gibt Löschdiskussionen, Abstimmungen, Meinungsbilder und manchmal sogar noch, versteckt, Humor.
Doch nicht immer. Das jüngste Beispiel, welches zur Zeit -nicht nur – in der Blogosphäre Wellen schlägt, ist die Löschung des Artikels zu “Mogis“, Missbrauchsopfer gegen Internetsperren. Ich gebe zu, dass der Verein vielleicht nicht die letztmögliche Institution ist, die man in der Internetzensurdebatte zu Rate ziehen sollte; den Artikel dazu aus der deutschen Wikipedia aus “Relevanzkriterien” zu löschen schlägt dem Fass dennoch den Boden aus. Ich rege mich nicht alleine drüber auf, auch wenn der Artikel meiner Meinung nach nicht den Wirbel verdient hat, den er nun bekommt. Das Problem ist aber mitunter diese Löschpraxis: In meiner muttersprachlichen Wikipedia gibt’s keine Einzelartikel zu fiktionalen Personen oder Orten, keine Informationen zu “irrelevanten” Themen. Doch – wer bestimmt, was irrelevant ist und was nicht?
“Mir fällt grade keine tolle Überleitung ein, aber lies doch einfach den Beitrag weiter und ignorier diese Zeile.“
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Tag 1 nach der Bundestagswahl: das Worst-Case-Scenario
Gemischte Gefühle, das war’s was ich nach der Wahl empfand. Es begann mit einer bittren Enttäuschung, ging dann zu einer unsäglichen Wut über, welche über Nacht wiederum einer sehr desolaten Desillusionierung wich: Das Volk hat gewählt, nun gilt’s das Beste draus zu machen. Nicht, dass ich ernsthaft damit gerechnet hätte, dass die Linke den Sprung aus der Opposition schafft, doch schmerzt die Realität wenn man sie in Form von Balken- und Kuchendiagrammen sieht umso mehr. Ein kleiner Lichtblick: CDU/FDP erreichen ohne die Opposition keine 2/3-Mehrheit. Will heißen: Änderungen des Grundgesetzes in Deutschland werden in den nächsten vier Jahren durchaus blockiert werden können. Weiterhin ist’s möglich, dass der Bundesrat beim “normalen” Gesetzgebungsverfahren mitmischen wird, denn ob dort ebenfalls CDU/FDP dominieren, ist noch nicht entschieden. Glaube ich.
Wie dem auch sei: Es wird finster. Vielleicht bin ich auch nur ein Schwarzseher und Deutschland wird in den folgenden vier Jahren blühen und gedeihen, doch ich hege meine nicht ganz unbegründeten Zweifel. Ich bin gar der Meinung, dass sich unser Land in einer Richtung entwickeln wird, die vielen neoliberalen Besserverdienern durchaus gefällt, doch werden das immer weniger und diejenigen, die nichts haben, immer mehr. Wer nichts hat, hat natürlich auch nichts zu verlieren. Und wer nichts zu verlieren hat, der hat schon verloren.
Deshalb gibt’s jetzt hier das absolute Worst-Case-Scenario, die Dinge, die Schwarzgelb pervertieren kann, die gesellschaftlichen Strukturen, welche dem Niedergang geweiht sind. Lasst euch von meiner Polemik nicht irritieren, die gehört dazu. Fertig? Hua!
- Das Gesundheitssystem wird vollends privatisiert. Die angestrebte “Grundversorgung” wird noch schlechter, als sie es im Moment ist. Bedeutet jetzt wie dann: Selbst wenn ein Arzt einen Eingriff für “medizinisch notwendig” hält, wird der Patient dafür eventuell tief in die eigene Tasche greifen müssen: Die Grundversorgung ist nur eine Mindestversorgung. Wer kein Geld für private Sicherungen hat, schaut in die Röhre. Nicht in die Röhre im Krankenhaus, sondern in eine beliebige andere.
Das Internet, die Gesellschaft und Goethes Faust
Es gibt Begebenheiten, die machen einen nachdenklich. Nehmen wir das Internet, nicht als Fundgrube endlosen Wissens, sondern auch als geistige Müllhalde. Ich meine, wie viele “Fun”-Internetseiten mit dem hanebüchensten Blödsinn gibt’s denn da draußen? Eine Million? Mehr? Jede einzelne Seite ist voll von gefilmtem, geschriebenem, gemaltem und photographierten Schmarrn und es drängt sich zwangsweise eine Frage auf. Nein, mehrere Fragen. Zum Beispiel: “Was war mit diesem Unsinn, bevor das Internet erfunden wurde? Lag das alles in unaufgeräumten Schubladen und Gehirnen herum und wartete darauf, endlich geboren zu werden?”
Eigentlich suche ich nur eine Überleitung für einen Grund, solche Seiten mehr oder minder regelmäßig zu besuchen. Ebenda fand sich ein Link zu einem… sagen wir “älteren Internetbenutzer“, welcher mit “Flash und Production Studio von Adobe” Webseiten erstellt. Vielleicht schaut ihr euch die Seite ersteinmal in Ruhe an, damit wir dann auf einer Basis kommunizieren können.
Fertig? Ok. Was sagt ihr dazu? Ich meine, eigentlich ist’s doch mehr als wünschenswert, dass das Internet als allgemeines Kulturgut aller Altersschichten genutzt werden kann. Die Krux ist ist aber, dass das irgendwie nach “gestern” aussieht. Ja, so wie der Mann Webseiten gestaltet, war das Internet wirklich mal, damals allerdings nicht mit Flash sondern mit kleinen .gifs und Midimusiken auf jeder Seite. Und irgendwie Frage ich mich wirklich, warum man auf einer “lustigen” Seite darauf verlinken sollte. Soll ich mich über den Mann lustig machen, nur weil er -seinen Vorstellungen nach- das Internet benutzt? Ist doch ne feine Sache.
Nun, ich klickte mich also so durch die Seiten von Herrn Suckow, als in mir der Gedanke keimte, es handele sich nur um Satire. Wenig später fand ich dann allerdings etwas, was mich nicht nur vom Gegenteil überzeugte, sondern in mir auch größeres Erstaunen hervorrief: www.faust-4you.de/.
Ab hier: Kultur. Lesen.
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Der größte Tatort der Welt
Das Internet sei der größte Tatort der Welt, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Rainer Wendt der Berliner Zeitung. Deshalb dürfe es sich nicht selbst überlassen werden: “Wir brauchen 2000 Cyber-Cops.” Die Polizei müsse verstärkt verdachtsunabhängige Streifen im Netz fahren. (Quelle)
Ich könnte jetzt darüber lamentieren, dass das Internet überhaupt kein Tatort ist, wenn man von verbalen Entgleisungen, Betrug und rechtlich dubiosen Urheberrechtsverletzungen einmal absieht, dass die Polizei selbst nicht weiß, wie “Streifen fahren” im Netz überhaupt aussehen soll, dass Morde, Vergewaltigungen, Kriege und Terror allesamt in der realen Welt (und nur dort) stattfinden, dass Leute ohne einen Ansatz technischer Kompetenz nicht bei der Polizei arbeiten sollten, dass… ach, ich fasse es kurz:

“facepalm: because expressing how dumb that was in words just doesn’t work.”
Das Märchen vom DSL
Erinnert sich noch jemand daran, dass unsere Bundeskanzlerin versprochen hat, bis 2010 jedem Haushalt in Deutschland wenigstens eine 1000er DSL-Leitung zur ermöglichen? Wollte es nur wieder erwähnen, hihi – hat aber überhaupt nichts mit dem zu tun, was ich grade schreiben will:
Wozu zur Hölle hat man denn einen Breitband-Internetanschluss, wenn jeder Durchschnittsserver eine maximale Kapazität von unter 40 kb/s zur Verfügung stellt!?
Gna. Respect my authority!
Klarstellung #2
“Gehen wir das Gesetz doch durch. Es stimmt nicht, dass jeder kriminalisiert wird, der zufällig auf eine gesperrte Seite gerät. Das war mir wichtig, denn viele Nutzer kommen ungewollt auf diese Seiten.” – Zensursula, auf zeit.de
Ich stelle fest: Frau von der Leyen hat Recht. Es vergeht praktisch kein Tag, an dem ich nicht durch Zufall auf die allerhärteste Kinderpornographie stoße. Das Netz ist quasi so voll davon, dass es ein Wunder ist, dass es nicht noch häufiger vorkommt. Wirklich widerlich, dieses Internetz.
An Schlaf ist nicht zu denken…
…wenn man so viel Wut im Bauch hat. Obwohl es in Zukunft sicherlich genügend Schilder im Web geben wird, sollte man auf eines vielleicht nicht verzichten.
Hab ich grade in aller gebotenen Eile gebastelt. Ich hoffe, ich werde dieses Zeichen an so mancher Ecke wiederfinden, kopieren und verbreiten ausdrücklich erlaubt und befürwortet. So, Zeit für’s Bett, jetzt aber.
STOP! – “the end is nigh”
Das Stopschild ist beschlossen, die Zensurinfrastruktur kommt, so hört man’s aus dem Bundestag. Ich… mir fehlen die Worte. Ich meine… da war eine Petition? 130.000 Stimmen für Nix! Irgendein dickbäuchiger Abgeordneter wischt sich mit dem Ausdruck davon bestimmt grinsend sein Politikerarschloch ab. Ich besitze just ich das unsägliche Bedürfnis, Wetten abzuschließen. Und zwar:
- Wetten, dass noch vor Ende des Jahres mehr als 1000 Einträge auf der Sperrliste landen?
- Wetten, dass es sich nicht einmal bei 10% dieser um kinderpornographische Schriften handelt?
- Wetten wir ebenso, dass bis Jahresende unzählige -nennen wir sie einmal- semilegale nichtpornographische Angebote gesperrt sind?
Leute, mir ist schlecht. Und noch immer erzählen irgendwelchen verhurten Idioten etwas von “das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein”. Echt, wie ich ausrasten könnte, das geht auf keine Kuhhaut. Still und heimlich hoffe ich ja, dass es noch den einen oder anderen geistig verwirrten Spieler gibt, der sich nach dem kommenden Online-”Killerspiel”-Verbot ████ ████████████████ ████████ ███ █████ ████████ ███ ████ ████████████ ██████████ – Ey, echt, ich bin so stinkewütend! Nicht nur auf die Politik, nein, sondern auch darauf, dass das sogenannte deutsche Volk diesen Scheiß fleißig mitmacht.
Eine letzte Hoffnung habe ich noch. Nämlich dass sich irgendwelche coolen Juristen mal an die Eier greifen und das ganze vor’s Bundesverfassungsgericht bringen. Mir Wurschd, woher diese kommen, hauptsache, sie lassen nur den letzten Funken Demokratie nicht verglimmen. Bevor ich mich hier, so als großer Gefährder, mit weiteren Schreieren böse strafbar mache, gibt es an dieser Stelle für jeden einzelnen der 389 Abgeordneten, die mit “Ja” gestimmt haben, ein dickes “Fick dich.” Aaachtung:
Fick dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich. Und dich auch.
Bonus für ein paar Nichtabstimmer: Dich auch. Und dich auch. Und dich auch. Und dich auch noch!
So, Ende jetzt.
Fast. Aus aktuellem Anlass möchte ich noch einmal auf meinen kleinen Guide “Wie schütze ich mich vor Schutzmaßnahmen?” verweisen. “Der könnte bald nützlich sein.”
Gelebte Digitaldemokratie – die Deadline ist nah!
Morgen, am 16. Juni 2009, ist’s also soweit: Die Mitzeichnungsfrist für die bisher vermutlich größte ePetition neigt sich dem Ende zu. 22 Stunden sind’s noch, innerhalb des letzten Monats haben sich unglaubliche 123.000 Internet-Nutzer daran beteiligt. Jetzt mein diabolischer Plan:
Lasst’s bis zum Ende der Petition noch ein paar Tausend mehr werden!
Die Chance, einmal beim digitalen Volksaufstand beteiligt zu sein, kommt vermutlich kein zweites Mal. Deshalb: Lasst es krachen, einmal mehr!








