20×5 Sekunden (kein) Ostern.

April 4, 2010 · Posted in think-strange.de · Comment 

Wie der eine oder andere Katholik vielleicht bemerkt hat, ist heute der höchste Feiertag des christlichen Kirchenjahres. Nicht, dass ich noch an den Jesushasen glauben würde, doch als familiäres Fest wird sich der Brauch vermutlich noch ein paar Jahre halten. Wie dem auch sei, ich will daran (jetzt) nichts kritisieren, weshalb ich zunächst einmal dem geneigten Leser frohe Ostern wünschen möchte.

Was demzugegen überhaupt nichts mit dem Fest zu tun hat, ist eine Top 20-Auswahl an 5 sekündigen… ja, Filme? Sketche? Nonsens? Sei’s drum, ich habe mich bei fragwürdigem Humor fragwürdig amüsiert und möchte euch daran teilhaben lassen. Quasi als kleines Präsent. Here you go.

So, das. Weiterhin werde ich in der heutigen Nacht um ca. 5 Uhr einen Zug besteigen, der mich zu einem anderen Zug bringt, welcher mich zu einem anderen Zug bringt, aus welchem ich gegen 11 Uhr morgens am Berner Hauptbahnhof hinaustreten werde. Was ich dort genau erlebe, ist mir noch nicht klar, aber Überraschungen sind bekanntlich nett. Internet gibt’s in der Schweiz selbstverständlich auch, will heißen: Ich werde in den nächsten Tagen sicherlich die eine oder andere Zeile hier oder in Twitter schreiben. Wenn’s denn interessiert.

In diesem Sinne, vorerst.

Bildung als Zeitvertreib

October 7, 2009 · Posted in think-strange.de · 1 Comment 

(via Maxi)

Prokrastination ist, diese Seite zu besuchen. So ist das.

Großes Kino: “Wer sind diese Coens überhaupt?”

March 30, 2009 · Posted in Empfehlenswertes, think-strange.de · 3 Comments 

Von manchen Film-Regisseuren kennt man nicht nur den Namen, sondern kann auch aus dem Stehgreif eine Menge ihrer Werke benennen. Steven Spielberg ist ein ganz klassisches Beispiel: Viele Filme, viele Oscars, der Uber-Regisseur wenn man so möchte. Ethan und Joel Coen sind Brüder, die es noch nicht ins kollektive Gedächtnis meiner Generation geschafft haben. Stellt sich die Frage: “Warum eigentlich nicht?”

Gehen wir noch ein wenig zurück, ein paar Jahrzehnte. Hollywood war zwar auch damals schon Hollywood, aber das Filmgeschäft war noch nicht so weit industrialisiert wie heute. Private TV-Geräte waren mehr Ausnahme als Regel, es gab weniger Filme und die meisten Einzelwerke hatten unbestreitbar einen künstlerischen Anspruch. Die Filme wirken für ein jüngeres Publikum sehr langweilig und wenn wir nicht unbedingt in die USA schauen wollen, dann kann man an dieser Stelle die “James Bond”-Reihe anführen: Es liegen Welten zwischen “Dr. No” und dem 44 Jahre älteren “Casino Royale”. Zusätzlich zum wachsenden Absatzmarkt für Filme, wächst natürlich auch die Anzahl der Produktionen. Ich möchte nicht sagen, dass “alte” Filme per sé einen höheren Anspruch aufweisen, als dies bei neuen der Fall ist, aber ich sage, dass es durch die höhere Verbreitung des Mediums für Macher viel einfacher wurde, auch den größten Schund unter die Leute zu bringen. Dieser Beitrag handelt nicht von jenem Schund, sondern von einer künstlerischen Insel in einem Brackwasser-Ozean.

“Ja, wer sind die Coens denn jetzt? Kommt da noch was?”
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