“Warum die CDU doch nicht ganz unrecht hat”
Wie? Was schreibt der aSak da? CDU? Geht’s noch? Selbstverständlich. Es ging um Basisdemokratie, im letzten Beitrag, quasi ein Wunschthema. Ein guter Freund von mir beteiligte sich rege daran und sonst — fast niemand. Ganz basisdemokratisch wurde also dieses Thema gewählt; gleichzeitig bietet es mir die Möglichkeit, die Schwachstellen basisdemokratischer Systeme zu zeigen: 1) Sie sind anfällig für Manipulation. 2) Sie bringen selten stabile Mehrheiten zusammen. Was mitunter ein Grund dafür sein dürfte, dass die Basisdemokratie als Staatsform bisher selten zur Anwendung kam.
Ich könnte nun verschiedene nicht-so-sehr-demokratische Gedankenkonstrukte durchspielen, welche sowohl Vorteile der repräsentativen Demokratie, der Basisdemokratie als auch sonstiger Systeme in sich vereinen könnten — doch sind wir ja alle Demokraten. Wir wären es zumindest gerne. Das ist der Grund dafür, dass ich nur kurz zum Abschluss der Einleitung auf die Idee des Delegated Voting hinweisen möchte. Wäre zumindest ein Ansatz. Doch nun zu meinen Lieblingsparteien: Union und FDP.
Schon der letzte Satz ringt mir einiges ab, doch der “gesunde Pluralismus” sollte vor Weihnachten zumindest anklingen. Wie die soziale Kälte, welche gerade durch mein weit geöffnetes Fenster in dieses Zimmer Einzug hält. Sehen wir mal, wie viele gute Worte ich für unsere aktuelle Regierung finde. So schwer kann’s ja nicht sein.
Augen zu und durch! Wird ein langes Stück Text.
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“Nachdem ich enttäuscht aus meiner eigenen kleinen Welt in die reale sah, wusste ich nicht mehr, wohin ich noch flüchten sollte.” – Das wäre doch ein netter Anfang für meine Memoiren. Leider ist es mir mittlerweile nicht mehr möglich, Nachrichten zu schauen, ohne dabei mich in Schreikrämpfen windend zusammenzubrechen: Es stehen bald Wahlen an und die Bundesregierung, Opposition und sämtliche sonstige Parteien verschenken ihr Hab und Gut für die Stimmen der Wähler im Herbst. Nur so ist eine der aktuell größten Dummheiten zu erklären: Die Abwrackprämie. Eine Idee in einem Wort, wie für alle Medien geschaffen.
Es ist Humbug. Ursprünglich war die Idee, die marode Wirtschaft in Deutschland anzukurbeln, etwas, das man mit Verkauf von Neuwagen nur sehr bedingt erreicht. Dabei ist die Idee doch klasse: Wenn das Auto älter als 9 Jahre und mindestens 1 Jahr angemeldet ist, bekommt der Besitzer eine Prämie von 2.500,- Eur für den Kauf eines Neuwagens bei gleichzeitigem Verschrotten seines alten Gefährts. Solide, auf den ersten Blick, es werden mehr Autos gekauft, dadurch wird mehr produziert (d.h. ein Plus für alle Zulieferer), es wird mehr versichert und und und. Das kennen wir. Der zweite Blick entüllt aber, dass das so gar nicht stimmt.
Idee: Es werden mehr Wägen verkauft.
Fakt: Es werden im Jahr 2009 tatsächlich mehr Autos verkauft, als dies ohne Prämie der Fall gewesen wäre. Dies führt aber auch dazu, dass diejenigen, die sich jetzt ein neues Auto kaufen im nächsten und übernächsten Jahr keines anschaffen, die Käufe werden vorgezogen. Weiterhin gibt es nur einen bestimmten Bedarf an Wägen auf deutschen Straßen; dieser wird mit der Prämie nicht erhöht. Die Folge: Sinkende Verkäufe in den nächsten Jahren.
Herrje, ich reg mich immer auf. Kritische Geister sollten dringend weiterlesen!
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