World of Warcraft: “Der Wandel, nicht erst seit 3.2″
Ich drück mich so erfolgreich vor der Schreiberei, dabei ist’s doch ne schöne Abwechslung zum Reichwerden. Im TV blubbert gerade Frau Merkel auf phoenix ein paar Sätze, über den Dalai Lama und warum sie keine eigene Meinung hat (”Debatten müssen sich erst einmal entwickeln…”) – doch um ein so armseliges Thema geht’s grade gar nicht. Gestern ist 3.2 erschienen, endlich, mit so vielen neuen Features, da muss man sich doch beteiligen! Eigentlich wollte ich mich ja darauf vorbereiten, deshalb hab’ ich gestern Nacht noch minimal kurz reingeschaut…
Schon beim Einloggen das übliche Bild des Grauens: Alle AddOns waren standardmäßig deaktiviert. Nun, um mit meinem mächtigen 71er Magier ein wenig PvP zu testen wird’s reichen, immerhin kann ich angeblich damit leveln. Die Anmeldung in Orgrimmar verlief problemlos, die “Halle der Krieger” wurde umbenannt in die “Halle der Kriegerhelden”, von dem neuen Battleground war keines offen – also ging’s ins AV. Wenn ich mich nicht verschaut habe, gab’s insgesamt für den Sieg ~100.000 EP, “nicht die Welt, aber in Ordnung”. Bevor ich jedoch in weiteren Details schwelge, gibt’s erstmal, wie versprochen, die kommentierten Notes, stark gekürzt um die Dinge, die mich grade nicht interessieren. Es lebe die Subjektivität des Bloggerdaseins!
Dieser Beitrag wird noch aktualisiert ist fertig! Unglaublich viel Text über die Entwicklung von World of Warcraft und “warum 3.2 eigentlich gar nicht so übel ist” – ihr erfahrt’s unter…
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World of Warcraft: 3.2 – “Endlich Content?”
Morgen ist’s so weit, Patch 3.2 erscheint. Das ist insofern ganz interessant, da ich nun schon einige Wochen nicht gespielt und trotzdem nichts verpasst habe. Schöne neue, persistente Welt. Was habe ich zuletzt getan? Dailies, Argentumturnier, Farmen. Ganz ehrlich, mit ein wenig Distanz sieht’s nicht so prickelnd aus. Neuerdings hatte ich plötzlich den Gedanken, ich könne meinen Magier doch auf 80 bringen… bis ich las, dass es ab Dreipunktzwei vielleicht Erfahrung durch PvP geben soll. Endlich!
Nun ging mein Nichtspielen damit einher, dass ich auch nicht mehr auf dem neuesten Stand bin, was denn nun wirklich mit diesem Patch kommen soll. Das Kolosseum, Instanzen die ich vermutlich nicht von Innen sehen werde. Vielleicht gibt’s auch neue Quest für meinen Krieger, der “eine Runde” beim Argentumturnier gefarmt hat, sich aber für mehr nicht begeistern konnte. Einige Berufe sollen überarbeitet werden, meine ich mich zu erinnern. Und sonst so? Lohnt sich’s denn, wenn ich mit 3.2 wieder reinschaue?
Meine Damen und Herren, ich präsentiere -wie so häufig- die aktuellen Patchnotes, teilweise kommentiert. Uuuund… los!
Luna, ich krieg’ Gold von dir!
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World of Warcraft: Neuigkeiten zum Film
Ihr habt’s sicher alle schon gelesen, aber der Vollständigkeit halber möchte ich es doch noch einmal erwähnen: Der Regisseur (oder besser: ein Regisseur) für den irgendwann erscheinenden World of Warcraft Film wird Sam Raimi sein. Ich gehe einmal getrost davon aus, dass ihn nicht jeder Leser kennt; außer der “Spiderman”-Filmreihe und der “Tanz der Teufel”-Trilogie* gibt’s auch nicht viel erwähnenswertes über ihn. Naja, “30 Days of Night”, den ich persönlich eher schwach fand. Pressetext in blau:
LOS ANGELES, Calif. – July 22, 2009 — Blizzard Entertainment, Inc. and Legendary Pictures announced today that Sam Raimi has signed on to direct the eagerly-anticipated major motion picture based on Blizzard Entertainment®’s award-winning Warcraft® universe. Raimi has, in the course of his career, clearly demonstrated a genius for developing and adapting existing fictional universes for mainstream audiences while staying true to the spirit of the original content. (…)
“At its core, Warcraft is a fantastic, action-packed story,” said Raimi. “I am thrilled to work with such a dynamite production team to bring this project to the big screen.”
Charles Roven’s producing talents were recently seen with last summer’s blockbuster The Dark Knight, which grossed in excess of $1 billion, was nominated for eight Academy Awards® and won two. His body of work also includes the widely acclaimed Batman Begins and the sci-fi classic 12 Monkeys. Roven, with Atlas producing partner Alex Gartner, will be producing with Legendary Pictures CEO Thomas Tull, Legendary’s Chief Creative Officer Jon Jashni, Raimi and Raimi’s producing partner Joshua Donen. Raimi’s partner, Robert Tapert, will be an Executive Producer and Blizzard Entertainment’s Senior Vice President of Creative Development, Chris Metzen, a Co-Producer. (…)
(Quelle)
Meine Einschätzung der Lage gibt’s bei einem Klick auf…
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World of Warcraft: Feuerwerk-Rekord
Wenn ich sagen würde: “Viel ist ja nicht passiert…”, dann wäre das gelogen, allerdings hat’s nichts mit diesem Blog zu tun. Zur meiner aktuellen Situation nur so viel: “Ich wünsche euch allen, dass ihr so etwas noch lange nicht miterleben müsst.” – Vielleicht komme ich zu gegebener Zeit noch einmal darauf zurück. Hier ist’s zur Zeit auch ziemlich leer, weshalb ich nur ein kleines azerothianische Ereignis erwähnen möchte.
Nämlich: Der Rekordversuch, das bisher größte Feuerwerk abzufackeln. Eigentlich wollte ich mir dieses Event sogar ansehen, aber es kam dann doch alles anders, als geplant. Heute morgen las ich dann, dass das Ereignis tatsächlich stattfand, sogar mit Unterstützung von höchster Stelle (sprich: einem GM). Ich zitiere einmal:
Um Mitternacht des 17.07.2009 auf den 18.07.2009 werde ich etwas starten, wofür man mich seit Wochen im Handelschannel als “wahnsinnig” bezeichnet: Das weltweit größte selbsthergestellte Feuerwerk
Ich werde sage und schreibe 100 Zünder im Dorf der Bluthufe aufstellen und 20000 Raketen abschiessen und abschiessen lassen. Ich lade alle vorab ein, damit man sich Zeit an dem Tage nehmen kann, zu kommen, sei es Horde oder Allianz, sei es fremdrealmig oder Kult-beheimatet. All dies passiert auf dem Realm “Kult der Verdammten”.
Ich hoffe auf wirklich zahlreiches Erscheinen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dromensos’ Spieler.
Für’s Protokoll, die benötigten Materialien:
1) 100 Feuerblüten
2) 100 Flüchtiger Rum
3) 150 Mithrilbarren
4) 6666 Unverwüstliches Leder
5) 6666 Dichtes Sprengpulver = 13332 Verdichtete Steine
6) Über 4 Stunden um die Sachen zu verarbeiten
In der Tat klingt’s ein wenig nach Größenwahn, die Idee hätte aber auch von mir stammen können, wobei ich meiner Meinung nach echte Probleme mit der Lagerung gehabt hätte. So viel Megalomanie muss natürlich belohnt werden, das Event war ein voller Erfolg – samt Servercrash, soweit ich das mitbekommen habe. Gedankt wurde es Dromensos, denn so sah das dann aus:
Screenshot geliehen von Masterry2
See more non-exclusive video footage in this entry! Ein Blick darauf lohnt wirklich. Versprochen.
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Gamer’s Tavern
Soeben erhielt ich eine nette Mail mit jener Bitte:
Hi aSak*,
würde mich freuen, wenn du die darunter stehende Pressemitteilung auf deiner Webseite verwerten kannst und damit mein Projekt unterstützt. Du kannst dafür auch gerne den Originaltext verwenden.
Grüsse Martin
Oh, eine Pressemitteilung! Nun, zur Zeit habe ich eh nichts Besonderes zu schreiben, von daher – viel Spaß damit. Geld gab’s von dem Geizkragen für die Werbung natürlich keines. Leider. Deshalb kürze ich den Text auch ein wenig natürlich nicht.
Online-Rollenspiele sind das Hobby vieler Menschen aller Altersgruppen und sehr populär. Weit über eine Million Online-Rollenspieler allein im deutschsprachigen Raum erleben regelmäßig gemeinsame Abenteuer in virtuellen Spiele-Welten. Doch wer steckt hinter den Spielcharakteren der Mitspieler? Man würde wahrscheinlich nicht mal merken, wenn man mit der eigenen Großmutter spielt. Die Spieler-Community kennt sich untereinander kaum. Aus diesem Grund gibt Gamers’ Tavern Spielern jetzt die Chance, sich auch außerhalb des Spiels näher kennenzulernen.
Bei Gamers’ Tavern ist es nicht nur möglich, sich selbst mit Texten, Fotos und vielen weiteren Informationen der Community vorzustellen, sondern auch seine Spielcharaktere zu präsentieren, die sich untereinander zu Spielgemeinschaften – wie beispielsweise den Gilden – vernetzen können. Auf diese Weise ensteht auch außerhalb des Spiels ein Abbild des sozialen Gefüges der Spielwelt.
Spieler können so schnell herausfinden, wer hinter den Spielcharakteren steckt und mit ihnen dieselbe Spielwelt bereist, alte Freunde wiederfinden, neue Freundschaften schließen, interessante Leute aus ihrer Umgebung kennenlernen, mit Mitgliedern unterschiedlicher Gilden in Kontakt treten oder sich gar einer Gemeinschaft anschließen, die zu ihnen passt.
Spielgemeinschaften können sich auf ihrer eigenen Profilseite der Community vorstellen, ihre Erfolge präsentieren und neue Mitstreiter finden. Zudem verfügt jede Spielgemeinschaft über ihr eigenes privates Forum, um sich auch außerhalb des Spiels organisieren und austauschen zu können.
Gamers’ Tavern vernetzt Spieler und Spielgemeinschaften von Online-Rollenspielen und gibt den Spielern hinter den Avataren ein Gesicht. Zum Start der kostenlosen Plattform werden die im deutschsprachigen Raum beliebtesten Online-Rollenspiele, u.a. “World of Warcraft”, “Warhammer Online” und “Der Herr der Ringe Online”, unterstützt.
Gründer und Entwickler der MMORPG-Community Gamers’ Tavern ist Martin Schmid, selbst ein begeisterter und langjähriger Spieler von PC-, Konsolen-, Online- und Offline-Titeln.
So, ne? Konkurrenz belebt den Markt. Also, buffed- und xchar-Community, macht euch darauf gefasst. Und ein “viel Glück!” an Dich, lieber Martin.
Buffer Overflow
Heute sind’s auf den Tag genau 3 Wochen, in denen ich nicht in World of Warcraft eingeloggt habe. Eigentlich wollte ich mir doch noch ein Motorrad basteln, einen fliegenden Teppich und solchen Unsinn, aber die Motivation ist zur Zeit in der Sommerpause. Zudem hab ich wirklich anderes um die Ohren als meine Zeit mit Farmen zu verplempern. Verplempern! Man höre sich das an!
Nein, ich höre ja nicht auf, weil “aufhören” ist so endgültig. Ich logge eben zur Zeit nicht ein, aber mein Account ist ja nicht aus der Welt. Umso belustigender finde ich es, wie das Spiel offenkundig gerade den Bach runtergeht, als hätte ich’s geahnt. Activision hat bei Blizzard eine Menge versaut, würde ich einmal behaupten, besonders was Entscheidungen im monetären Konzept betrifft. Das fängt dann bei den langen 48h- Wartezeiten für einen Gamemaster an und endet in Abbau von Serverkapazitäten. In einer Zeit, in der es noch immer (!) Spieler gibt, die gelangweilt vor Instanzen darauf warten, dass endlich wieder zusätzliche Instanzen gestartet werden können! Hua!
Ich bin ja nicht live dabei und Aman’Thul ist noch ein sehr gut besuchter Realm, selbst bei dem schlechten Verhältnis zwischen Allianz und Horde. Ich glaube aber, dass uns bald die ersten Server-Merges bevorstehen. Gewagte These, ich weiß. Ich erinnere mich noch daran, als Aman’Thul einst hätte gesplittet werden sollen. Das Ereignis löste so großen Unmut aus, dass es dann doch nur ein “kostenloser Charaktertransfer” wurde. Ich vermute, dass die Anzahl an Geisterservern besonders in den letzten Monaten angestiegen ist; die “Betroffenen” können mir das sicher mehr berichten. Nach Census zumindest haben wir allein an deutschen Realms allerdings 13 mit nur rund 4000, 3 mit gar nur etwa 2000 Charakteren – nicht Spielern. Das ist erstaunlich wenig für einen WoW-Realm. Doch was rede ich überhaupt!
Blizzard ist vermutlich froh über jeden einzelnen Spieler, die wollen niemanden mehr vergraulen. Nicht, solange fast 5 Millionen Chinesen keinen Zugang zu World of Warcraft haben. Und Housing gibt’s wohl auch niemals – Wo soll das nur hinführen? Tja, mir egal, ich habe grade eh Pause, komme mit dem Zocken von interessanteren Spielen gar nicht nach. Ganz am Ende der Liste steht, dass ich in Team Fortress 2 noch so einen lustigen neuen Klassenhut finden will, so als alter RP-Hutsammler. Und dann – der Adventuresommer!
An Edna bricht aus habe ich noch eine Weile zu knobeln, genauso an Tales of Monkey Island. Dazu gesellt sich seit heute Morgen das famose, erst gestern veröffentlichte “The Secret of Monkey Island: Special Edition“. Am 28. August erscheint schließlich “The Wispered World“, welches ich mir ebenfalls nicht entgehen lassen möchte. Ist aber noch ne Weile hin, bis dahin kann viel passieren. Und… woohoo! Gerade eben ist der Download (”die Special Edition”) bei Steam auf 99% gekrabbelt, weshalb ich nun einen eleganten und sehr direkten Ausweg aus diesem Beitrag suche.
Hinter euch, ein dreiköpfiger Affe!
“Wird’s nie geben!”
[x] Charumbenennung: Check.
[x] Transfer von PvE-Realm -> PvP-Realm: Check.
[x] Wechsel von Horde -> Allianz und umgekehrt: Check.
We wanted to give everyone a very early heads-up that, in response to player requests, we’re developing a new service for World of Warcraft that will allow players to change their faction from Alliance to Horde or Horde to Alliance. There’s still much work to do and many details to iron out, but the basic idea is that players will be able to use the service to transform an existing character into a roughly equivalent character of the opposing faction on the same realm. Players who ended up creating and leveling up characters on the opposite factions from their friends have been asking for this type of functionality for some time, and we’re pleased to be getting closer to being able to deliver it.
[ ] Offizieller Verkauf: Gold-gegen-Bares: “Wird’s nie geben.”
[ ] Pre-Made Tx-Charaktere: “Wirds nie geben.”
Naja, wenn’s um Geld geht, hört das RP eben auf. So ist das heutzutage, traurig aber wahr.
Klarstellung #3
Allianzler, welche Hordler becampen, nur weil sie beim Sonnenwendfest die Feuer löschen wollen, haben einen kleinen Penis. Ja, Bertikus, genau dich meine ich. Und diese Pappnase nennt sich “der Noble”. Wirklich, ich bin sehr stolz auf ihn. Geholfen hat’s nichts, die Hauptstädte habe ich damit durch, denn Gott sei Dank ist nicht jeder Ally dermaßen geistig und sozial benachteiligt.
Bleibt mir nur zu sagen: /golfclap.
Sonnenwendfest
Ich tauche nach den letzten lieber wieder ein paar Stunden nach Azeroth ein, so lange es noch nicht verboten ist. Da kommt das Sonnenwendfest ja gerade richtig – und einen hervorragenden Guide dazu gibt’s bei Sharlet. Merci dafür, ich werd’s mir nachher mal genauer ansehen.
Nachtrag: Hurrah, es ist verbuggt, ich kann keine einzige Quest machen. Wie kann man als Entwickler bitte ein Event live schicken, ohne vorher zu schauen, ob man’s überhaupt machen kann? Hallo, Qualitätssicherung, lebt bei euch noch einer?
Der Mangel an Überraschung
Ich hab’s! Ich habe mich für herausgefunden, was der größte Unterschied zwischen Classic und Wrath of the Lich King ist: Der Mangel an überraschenden Ereignissen und die daraus resultierende fehlende Neugier. “Bitte, wie?” Die Erleuchtung kam mir bei einer zu Vanilla-Zeiten unvorstellbaren Tätigkeit, der Jagd auf rare Mobs für mein “Gnadenloser Spürhund”-Achievement. Obacht.
Ich befand mich gerade im Norden von Zul’Drak, nahe der Instanz, als mir die vielen kleinen Tempel ringsum auffielen. Immerhin sind sie wirklich schön vom Design, nett anzusehen, aber… ich verspürte keinen Drang, ihre Inneneinrichtung unter die Lupe zu nehmen. Ein kurzer Moment der Klarheit, der durch meinen Kopf schoss: World of Warcraft ist entmystifiziert. Damit meine ich nicht, dass es “nichts Neues” mehr bietet, nein, davon gibt’s wahrlich eine Menge. Ich glaube, dass der ursprüngliche Forscherdrang, den man als Spieler der ersten Stunde noch kennt, zu Gunsten von “Zugänglichkeit” gänzlich verloren gegangen ist.
Es ist nicht ganz einfach, das zu erklären, also versuche ich’s zu konkretisieren. Nehmen wir die Einführung der Questanzeige auf der Minimap als erstes Beispiel; ein Feature, das mit Burning Crusade seinen Einzug in die Scherbenwelt fand. Ohne Zweifel ist’s ein nützliches Feature, Quests zu übersehen wird damit fast unmöglich und ich will nicht sagen, dass ich es missbillige. Jedoch ist’s einer der Faktoren, welcher Neugier zu Gunsten von Wissen tauscht. Gehen wir dazu noch weiter zurück in BC, zu der Zeit bevor das Feature eingeführt wurde. Es gab dort Zeiten, da ritt (oder flog) man durch die Welt und entdeckte, sagen wir, eine Höhle, die einem bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt war. Die direkte Konsequenz aus der Entdeckung war die Neugier, denn “vielleicht befindet sich ja in genau dieser Höhle eine unsagbar spannende und lohnenswerte Quest”. Schließlich kämpfte man sich bis in ihre Tiefen, sah sich jeden Winkel auf der Suche nach Schätzen genau an… und wurde eventuell enttäuscht: Keine Quests, keine besonderen Gegner, kein Loot.
Vielleicht war’s nicht immer ideal, aber ich erinnere mich an viele Momente in Vanilla und auch noch BC, in denen ich mich durch Höhlen, Gebäude oder Sonstiges prügelte, in der Hoffnung, den ultimativen Fund zu machen; dabei sah man als Spieler viele, wenn auch nicht zwingend beeindruckende Dinge. Schnitt, heute: Wir fliegen (oder reiten) über die Landschaften hinweg, sehen eine Höhle (oder -wie in meinem Fall- eine Menge Tempel), werfen einen Blick auf die Minimap, erkennen “aha, darin gibt’s nix” – und ziehen weiter. Die Folge: Der Designer, der sich Stunde um Stunde mit dem Tempel beschäftigt hat, wird nicht einmal zur Kenntnis genommen, die Mystik des Verborgenen tritt gar nicht erst in Erscheinung. Hm.
Doch das ist nur der Anfang! World of Warcraft existiert heute zur Gänze ohne Überraschung und das… überrascht mich. “Mehr Text, bitte.”
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