Interna: Kommentare
…können ab sofort bis zu 30 Minuten nach deren Erstellen vom Schreiber editiert werden. Es ist zwar nicht sehr professionell, aber es funktioniert. Das nur kurz als Anmerkung.
Viel ernstere Empfehlung: “They Provide The Paint”
Ok, ok, das eben nennt man Kunst, das hier ist einfach nur “yahboh”. Hören!
Artist: Bandits Of The Acoustic Revolution
Title: They Provice The Paint For The Picture-Perfect Masterpiece That You Will Paint On The Insides Of Your Eyelids
Album: A Call To Arms
Woohoo!
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Freiheit hat mit Deutschland selbstverständlich was zu tun…
…sofern man wirtschaftlich dazu was beiträgt.
Herrlich, lange nicht gehört und es ist noch immer so wahr wie eh und je. You can call it ‘art’.
Tag 1 nach der Landtagswahl im Saarland
Gestern war in der Tat ein sehr aufregender Tag, obwohl ich mich ja mehr oder weniger auf inoffiziellen persönlichen oder Internetwahlkampf der Linken beschränke. Ich glaube trotzdem, die Ergebnisse sprechen für sich, Bodo Ramelow wird Dieter Althaus in Thüringen -hoffentlich- ablösen und das Saarland wird vermutlich wirklich RotRotGrün. Was tut also der aSak nach einem solch spannenden Wahltag?
Vollkommen richtig, er tritt mit den Wahlverlierern der CDU in Verbindung. Gut, “Verlierer” ist zu hoch gegriffen, denn die CDU ist weiterhin überall die stärkste Kraft, nur zum Regieren reicht’s eben nicht. Wie dem auch sei, die Reaktionen ebenjener Partei sind bemerkenswert: Während meine Freunde vielleicht ein bisschen zerknirscht sind, mir aber dennoch zu den guten Ergebnissen der Linken gratulieren, sieht’s auf Bundesebene schon wieder ganz anders aus. Sowohl Herr Müller im Saarland (-10,x%), als auch Herr Althaus (-10,x%) und Herr Pofalla erzählen da munter im TV etwas von “Regierungsauftrag”. Regierungsauftrag! Verdammt, welche Drogen nehmen die?
Ich meine, es gab einmal eine Zeit, in der Leute wie Herr Althaus -ein verurteilter Straftäter- an solchen Wahlabenden zurückgetreten sind und sich wenigstens einen kleinen Rest Würde bewahrt haben. Na, wäre das keine Idee? Nein?
Überhaupt scheint so mancher Politiker ab einem bestimmten Zeitpunkt sein Denken zu Gunsten von… “gar nichts” aufgegeben zu haben, zum Beispiel der Herr Westerwelle. Ich habe nichts gegen die FDP, außer dass sie Grundrechte verraten, die soziale Schere weiter öffnen und die liberale Wirtschaftspolitik uns an den Rande des Ruins geführt hat. Es ist aber doch eine bodenlose Frechheit, sich -wie fast jeder an diesem Abend- als Gewinner darzustellen. Ja, früher war die Frage “5% oder nicht” und heute sind’s “10% oder 5%”, aber außer in Sachsen wird die (leider einzige) liberale Partei Deutschlands in die Landtage höchstens als Opposition einziehen – ich würde das nicht als Sieg bezeichnen. Im Saarland gibt’s allerdings wirklich einen Gewinner: Die Grünen.
Allons enfants de la Patrie, le jour de gloire est arrivé! Contre nous de la tyrannie, l’étendard sanglant est levé. *phloet*
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Heute: Landtagswahl im Saarland
Wenn die Landtagswahl im Saarland 2009 sogar nen eigenen Wikipedia-Artikel hat, wird’s wohl wichtig sein. Ich bin gespannt, ob die Linke heute Abend wirklich 3 in Länderparlamente einziehen wird. Meine vorerstige Prognose der gültigen Stimmen:
CDU: 36%
SPD: 26%
Die Linke: 17%
FDP: 8%
B90/Die Grünen: 7%
Sonstige: 6% (inklusive der Familienpartei, die hier eine Werbegroßinitiative startete)
Nazis: raus!
…welche natürlich absolut sub- und spekulativ ist. In den anderen Bundesländern wird die Linke mehr Stimmen bekommen als die SPD. Gibt es hier vielleicht einheimische Zuschauer? Versteht man meine Sprache in Sachsen?
Endlich habe ich eine sinnvolle Verwendung von Twitter gefunden. Werde die Wahl heute wohl dort kommentieren. Follow me.
Pressenachrichten zur Wahl gibt’s in Hülle und Fülle.
Erste Prognosen sind (außer für die sächsischen Nichtwähler) sind für Thüringen und das Saarland ganz hervorragend. “Das #Saarland wird #RotRotGrün” (18:14 Uhr): CDU <= 34,9%, SPD 25,8%, Grüne >= 5,9%, FDP <= 8,7%, Linke >19,7%. Das Saarland wird das Erfolgsmodell für weitere Länder, höret meine Prophezeihungen!
BILD gegen Rot-Rot im Saarland
Seit über 14 Tagen befindet sich in der Saarland-Version der BILD auf Seite 2 eine halbseitige Werbekampagne, die den unglaublich originellen Titel “Ich lasse mich nicht linken” trägt. Der Inhalt, der dem Attribut “überparteilich” jeglichen Sinn nimmt, beschäftigt sich in erster Linie nur damit, weder SPD noch der Linken seine Stimme bei der hiesigen Wahl am Sonntag zu geben. Nun bin ich schon seit jeher ein Freund plumper Werbung, sodass ich nicht umhin komme, die bisherigen Anzeigen einmal aufzuarbeiten und einen Spritzer Senf draufzutun. Vorwissen: Im Saarland ist seit 10 Jahren die CDU die Regierungspartei.
Ich weiß, es ist vielleicht der falsche Weg, sich der Polemik der BILD überhaupt zu widmen, “verlorene Liebesmüh”, oder wie man’s nennen möchte. Es kommentarlos hinzunehmen ist allerdings ebenfalls sicher nicht die Lösung.
These #1: “Mit Rot-Rot gibt es an der Saar keinen Fortschritt.”
Analyse: Unter der CDU-Regierung wurden im Saarland Studiengebühren eingeführt, unzählige Schulen geschlossen. Dazu stagnieren die Bildungsausgaben im Saarland seit fast 6 Jahren auf einem sehr niedrigen Niveau. (Quelle)
These #2: “Das Saarland, spitze im Wachstum! Das muss so bleiben, Punkt.”
Analyse: Ist wohl nicht ganz falsch, je nach Quelle, allerdings bezweifle ich, dass Rot-Rot das Saarland zurück ins Mittelalter stürzen möchte. Der Zusatz, inklusive dem “Punkt.” deutet für mich in die Richtung, dass die Wahl einer anderen Partei als der CDU zwangsweise das Wachstum verhindert – eine gewagte Aussage in einer Demokratie.
These #3: “Bei Rot-Rot gehen die Lichter aus…”
Analyse: Ehm, ist das der eben angesprochene Schritt ins Mittelalter? Will die SPD / die Linke das Saarland vom Stromnetz bringen? Warum weiß ich davon nichts? So viele Fragen…
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Revolution in dunkelbunt.
Die Malerei und die Skulptur sind jetzt frei, denn jedermann darf heute allerlei Gebilde produzieren und nachher ausstellen. In der Architektur besteht jedoch diese grundsätzliche Freiheit, die als Bedingung jeder Kunst anzusehen ist, noch immer nicht, denn man muß ein Diplom haben, um bauen zu können. Warum? Jeder soll bauen können, und solange diese Baufreiheit nicht existiert, kann man die gegenwärtige, geplante Archtitektur überhaupt nicht zur Kunst rechnen. Was realisiert ist, sind einzeln dastehende erbärmliche Kompromisse von Linealmenschen mit schlechtem Gewissen!
Man sollte den Baugelüsten des einzelnen keine Hemmungen auferlegen! Jeder soll bauen können und bauen müssen und so die wirkliche Verantwortung tragen für die vier Wände, in denen er wohnt. Man muß das Risiko mit in Kauf nehmen, daß so ein tolles Gebäude nachher zusammenfällt, und man darf sich vor Menschenopfern nicht scheuen, die diese Bauweise erfordert, vielleicht erfordert. Es muß endlich aufhören, daß Menschen ihr Quartier beziehen wie Hendeln und die Kaninchen ihren Stall.
Wenn so ein von den Bewohnern nach eigenen Baugelüsten selbstgebautes tolles Gebilde zusammenfällt, so kracht es ja meist ohnehin vorher, sodaß man flüchten kann. Der Mieter wird jedoch von da an kritischer und schöpferischer den Gehäusen gegenüberstehen, die er bewohnt, und er wird mit eigenen Händen die Wände und Pfeiler verdicken, falls sie ihm zu zerbrechlich scheinen.
Die materielle Unbewohnbarkeit der Elendsviertel ist der moralischen Unbewohnbarkeit der funktionellen, nützlichen Architektur vorzuziehen. In den sogenannten Elendsvierteln kann nur der Körper des Menschen zugrunde gehen, doch in der angeblich für den Menschen geplanten Architektur geht seine Seele zugrunde. Daher ist das Prinzip der Elendsviertel, das heißt der wild wuchernden Architektur, zu verbessern und als Ausgangsbasis zu nehmen und nicht die funktionelle Architektur.
Die funktionelle Architektur hat sich als Irrweg erwiesen, genauso wie die Malerei mit dem Lineal. Wir nähern uns mit Riesenschritten der unpraktischen, der unnutzbaren und schließlich der unbewohnbaren Architektur.
Was zum… ?
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Musik-Dump #1: “Na na na na na na na na yo.”
Es ist Wochenende und meine Schreibfaulheit ist gerade einmal wieder unübertroffen gigantisch. Deshalb gibt’s heute den ersten Musik-Dump meinerseits, mit Kram den ich heute oder gestern oder morgen höre und für weiterempfehlenswert erachte. Querbeet, was mir so unter die Finger kommt und ihr vielleicht nicht kennt. Trackliste:
- (1979) Herman Van Veen – Opzij, opzij, opzij!
- (1980) The Jam – Going Underground
- (1991) The Screaming Jets – Better
- (1994) Venerea – Shake Your Booty
- (1995) Sublime – Date Rape
- (1996) Reel Big Fish – Everything Sucks
- (2000) Adimiron – Delirium Tremehens
- (2003) Asian Dub Foundation – Fortress Europe
- (2005) Blutjungs – Glastisch
- (2009) The Prodigy – Invaders Must Die
Vielleicht denkt ihr gerade, dass die Sortierung nach Erscheinungsjahr eine ganz grandiose Idee ist. Warum das eigentlich nicht so ist, merkt ihr erst, wenn ihr festgestellt habt, dass doch verschiedene Genres hier bedient werden. Sei’s drum, machen wir uns auf eine audiovisuelle Zeitreise! Ok, mehr audio als visuell, doch das sind Haarspaltereien.
Maak plaats, maak plaats, maak plaats!
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Der Autor dieses Blogs befindet sich grade außer Haus, also dachte ich mir, ich übernehme hier einfach mal. Ich bin nicht wirklich, aber wie kann ich unwirklich sein, wenn ich doch schreibe? Ohne Zweifel ist es in eurer Welt gerade irgendwo Nacht, obwohl das für mich ja keine Rolle spielt. Was rede ich hier überhaupt, ich wollte euch doch nur zum Lachen bringen. Genau wie der aSak morgen lachen wird, wenn er das liest.
Dieses Video ist für Besucher unter 18 Jahren vielleicht nicht geeignet.
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Das Internet, die Gesellschaft und Goethes Faust
Es gibt Begebenheiten, die machen einen nachdenklich. Nehmen wir das Internet, nicht als Fundgrube endlosen Wissens, sondern auch als geistige Müllhalde. Ich meine, wie viele “Fun”-Internetseiten mit dem hanebüchensten Blödsinn gibt’s denn da draußen? Eine Million? Mehr? Jede einzelne Seite ist voll von gefilmtem, geschriebenem, gemaltem und photographierten Schmarrn und es drängt sich zwangsweise eine Frage auf. Nein, mehrere Fragen. Zum Beispiel: “Was war mit diesem Unsinn, bevor das Internet erfunden wurde? Lag das alles in unaufgeräumten Schubladen und Gehirnen herum und wartete darauf, endlich geboren zu werden?”
Eigentlich suche ich nur eine Überleitung für einen Grund, solche Seiten mehr oder minder regelmäßig zu besuchen. Ebenda fand sich ein Link zu einem… sagen wir “älteren Internetbenutzer“, welcher mit “Flash und Production Studio von Adobe” Webseiten erstellt. Vielleicht schaut ihr euch die Seite ersteinmal in Ruhe an, damit wir dann auf einer Basis kommunizieren können.
Fertig? Ok. Was sagt ihr dazu? Ich meine, eigentlich ist’s doch mehr als wünschenswert, dass das Internet als allgemeines Kulturgut aller Altersschichten genutzt werden kann. Die Krux ist ist aber, dass das irgendwie nach “gestern” aussieht. Ja, so wie der Mann Webseiten gestaltet, war das Internet wirklich mal, damals allerdings nicht mit Flash sondern mit kleinen .gifs und Midimusiken auf jeder Seite. Und irgendwie Frage ich mich wirklich, warum man auf einer “lustigen” Seite darauf verlinken sollte. Soll ich mich über den Mann lustig machen, nur weil er -seinen Vorstellungen nach- das Internet benutzt? Ist doch ne feine Sache.
Nun, ich klickte mich also so durch die Seiten von Herrn Suckow, als in mir der Gedanke keimte, es handele sich nur um Satire. Wenig später fand ich dann allerdings etwas, was mich nicht nur vom Gegenteil überzeugte, sondern in mir auch größeres Erstaunen hervorrief: www.faust-4you.de/.
Ab hier: Kultur. Lesen.
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