Mehr Features für weniger Leute!

Auch wenn durch die Umstellung irgendwie ein paar Besucher verloren gegangen sind, versuche ich es denen, die sich doch hierhin verirren, so gemütlich wie möglich zu machen. Leider musste ich von einigen Banausen schon hören, dass das neue orange Theme nicht nett wäre. Ich bin nicht nett, das Theme ist genial. Trotzdem habe ich mir die Mühe gemacht und das Orange durch Blau ersetzt und euch beide Themes (sowie die WordPress-Standard-Dinger) hier in der Navigation zugänglich gemacht. Ich weiß nicht, ob das Widgetsystem sich merkt, auf welcher Seite ihr zuletzt gewesen seid… Moment.
Test bestanden, scheint zu funktionieren. Gut, also 4 Themes zur Auswahl, brauch eh niemand, aber vielleicht gefällt euch ja das blaue besser als das orange. Öh. Ja, das wär’s.
Piracy advertising
Durch das Internet eröffneten sich “den Firmen” bekanntlich ungeahnte Werbemöglichkeiten, von denen noch vor wenigen Jahren niemand zu träumen wagte. “Viral marketing” ist eines dieser Konzepte, Werbung, die sich durch die User weiterverbreitet. Ohne einen Einblick in die verschiedenen Strategien der noch verschiedeneren großen Firmen zu haben, kann man aber eines sagen:
Software wird raubkopiert. Schon immer und es wird sich auch nicht ändern. Egal, wie ausgeklügelt der Kopierschutz ist, er wird geknackt. Das bedeutet, dass eigentlich jedes Spiel, jedes Programm (welches nicht über eine direkte “Multiplayer”-Funktionalität verfügt) schon kopiert ist oder besser: noch kopiert wird. Besonders teure Software ist hier natürlich interessant, sei es nun Software von Steinberg, Microsoft oder Adobe. Das ist diesen Firmen auch bewusst. Und ich frage mich seit längerer Zeit, ob das nicht vielleicht auch so gewollt ist.
Nehmen wir Adobe als Beispiel. Selbst in Version CS4 funktioniert ein “einfacher” Crack mit einem “einfachen” Keygen. Wie schon vor 10 Jahren. Würde Adobe wirklich wollen, dass ihre Produkte nicht kopiert werden, so könnte man dies auf zwei Wegen lösen:
- Man benötigt zwingend eine Online-Verbindung, wenn man mit der Software arbeiten möchte. Dies kann man wiederum clientseitig (“kein Inet, kein Programm”) oder serverseitig (“die Anwendung liegt auf einem Server”) lösen.
- Die Software benötigt, insofern keine Onlineverbindung vorhanden ist, eine Telefonaktivierung mit einem Key – jedes verkaufte Produkt ist in der Keydatenbank.
Tada, einfach. Keine Raubkopien mehr, auch wenn man auf ein bisschen Offlinekomfort verzichtet. Ist doch nicht so schwer. Nun ist es aber so, dass selbst wenige Tage nach (oder manchmal gar vor) einem Release schon Iso, Crack und Keygen im Web verfügbar sind. Es kann also quasi nur Absicht sein. Doch warum sollte Adobe (stellvertretend für alle anderen großen Firmen) dies tun?
Die Frage ist recht einfach zu beantworten: “Piracy advertising.” Um das zu verstehen, müssen wir wieder zu den Gründen springen, warum die Software “geklaut” wird: Sie ist teuer. Viele kreative Köpfe haben aber einfach zu einem bestimmten Zeitpunkt ihres Lebens einfach nicht die Mittel, die Software zu kaufen, beispielweise weil sie noch zur Schule gehen, studieren (“die Elite von morgen”) oder wasauchimmer. Eine Raubkopie tut es also auch.
Ein gutes Gefühl
…hat man, wenn man munter mit CSS designed, rumprobiert, lernt, verbessert, umschiebt und macht und tut und schließlich einen XHTML-Validator (im akuten Fall ebendiesen hier) benutzt, um noch schließlicher zu erfahren:
This document was successfully checked as XHTML 1.0 Transitional!
Wow, das hab ich noch nie geschafft. Aber es freut mich wohl! Dabei fällt mir ein… ich glaube diese Seite hier ist nicht valid. Bitte ignoriert das, danke.







