…da waren’s nur noch 5.
Habe ich ja fast vergessen: Im Black Temple stehen nur noch 5 Bosse, denn Teron Blutschatten musste vor Kurzem das Zeitliche segnen. Zum Kampf selbst gibt es aus heilender Sicht wenig zu sagen: Ich war kein Geist, konnte somit bis zum Ende durchheilen. Stressig ist’s, weil wirklich viel Schaden reinkommt, aber nicht unmöglich. Hat man ja gesehen. Nun liegt es ersteinmal an uns, diesen Kill heute Abend -hoffentlich- zu bestätigen.
Aber zunächst: Screenshot mit tollem neuen NarF-Branding in der Ecke. Eat this!
Und wer sich noch gerne die komplette Statistik des Raidabends anschauen möchte, dem sei es überlassen, einen Blick auf WoWWebStats zu werfen. Mein kleiner Heiler macht sich so langsam. Ein bisschen.
Nun geht’s munter weiter, Gurtogg Bloodboil steht vermutlich als nächstes Opfer auf der Liste. Die ersten Eindrücke waren ja schon ganz nett und wenn wir nun auch noch die Leute mit Fel Rage geheilt bekommen, dann steht auch diesem Kill nichts mehr im Wege.
Ich erzähl euch noch immer einen…
…von anderen Spielen. Wie schon geschehen. Quasi Teil 2.
Bäm! Das ist ein Spiel! Vielfältig und geradezu widerlich suchterzeugend. Und das Prinzip seit 1991 eigentlich unverändert: Man baue eine Zivilisation. Mit allem, was dazugehört, vom Stammesdorf zur Nuklearnation, rundenbasiert.
Das klingt alles irgendwie nicht wirklich nach einem Spiel, das man lieben muss, aber es funktioniert ähnlich wie bei World of Warcraft: Aus “nur noch einen Mob” wird “nur noch eine Runde” – dabei ist es jedem überlassen, wie man sein Reich regiert, sei es expansionistisch-aggressiv oder pazifistisch-religiös.
Eigentlich weiß ich auch nicht so Recht, wie man beschreiben kann, was an dem Spiel so genial ist. Sid Meier hat einfach ein goldenes Händchen für gute Spiele. Zur Zeit knabbere ich noch an einem der mittleren Schwierigkeitsstufen, mein indisches Volk wollte Krieg mit den Deutschen oder den Amerikanern – aber diese sind mir leider militärisch überlegen. Sehr ärgerlich, das. Auf der Geschwindkeitsstufe “Marathon” (eine Stufe nach “episch”) vergeht die Zeit aber auch sehr langsam, da werden Schlachten schonmal über Jahre hinweg gefochten.
Vielleicht daddel ich nachher noch ein wenig. Nur noch… eine… Runde…
Und noch mehr gibt’s ein andres Mal…
Ich erzähl euch einen…
…vom Pferd. Vielleicht. Ist ja mittlerweile ganz schön öde in dem Blog, aber was soll man schon schreiben, kann ja nicht immer über’s Raiden berichten und jeden Tag neue WotLK-Spekulationen stinken auch irgendwie. Zumal ich eigentlich zur Zeit auch nur für die Raids einlogge, mehr oder minder.
Die Zeit vertreib ich mir meist anders; statt mich drüber zu ärgern, dass ich in WoW keine vernünftige Gruppe für die Sachen finde, die ich tatsächlich brauche, krame ich andere Spiele aus. TF² und Spore kennt ihr alle schon – aber das ist ja nicht alles. In letzter Zeit habe ich einiges wieder ausprobiert…
Die Zeit der Adventures ist eigentlich schon lange vorbei. Die Jugend von heute will nicht mehr darüber nachdenken, dass man einen Kumquatbaum eventuell in rot streichen muss, damit die Geschichte ihren Lauf nimmt. Oder ob der tötlichen Wirkung von Grog sinnieren. Nein, diese Zeiten sind leider vorüber. Ich zolle LucasArts dennoch weiterhin meinen Respekt für solch großartige Spiele.
Ganz aufgegeben hat man das Thema schließlich noch nicht: Sam’n'Max kennt mancher alte Zocker noch, der lustige Hund und der sadistische Hase auf Verbrecherjagd. Seit einiger Zeit gibt’s davon schon eine in Episoden aufgeteilte Fortsetzung, leider in 3D-Grafik aber dennoch sehr hübsch und ziemlich knackig, wie ich bemerken darf. Das Spiel hätte ich mir ja irgendwie nicht direkt gekauft, bin ich doch gezwungen, es in Originalsprache zu spielen; nachdem ich aber dann diesen kostenlosen offiziellen Download von Season 1 Episode 04 fand, hab ich’s eben doch angespielt.
Ich bin außer Übung. Total unfähig, auch nur die simpelsten Rätsel im Adventurebereich zu Lösen. Das hat man nun davon, wenn man als frustriertes Kind zu oft zu den Walkthroughs griff. Trotzdem ein schönes Spiel. Irgendwann muss ich’s dann wohl auch wieder versuchen… bald. Adventures sind ja eh veraltet. Deshalb:
Gunbound ist ein Massive Multiplayer Online Game der Firma Softnyx, das auf dem Artillery-Prinzip von Worms, Ballerburg oder Tanks der C64-Generation beruht und wird für den europäischen Markt von der Firma GOA Games herausgegeben. Gunbound wurde zwischen August und Oktober 2006 von durchschnittlich 17 Millionen Menschen monatlich gespielt. In der Weltmeisterschaft des Spiels im November 2006 nahmen nach Angaben von Softnyx über 900.000 Menschen aus 80 Ländern teil und spielten um ein Preisgeld von 10.000 Dollar. Im Jahr 2005 wurde Gunbound als eines der besten drei Spiele in den Philippinen ausgezeichnet. Das brasilianische Magazin PC WORLD verlieh dem Spiel 2006 den “online game forerunner reward”.
Toll, wa? Klingt total unspannend und… ist es leider auch. Weil ich ein Noob bin: Ich treffe nix. Das ist insofern natürlich auch ziemlich blöd, weil Gunbound online gespielt wird und ich anderen Spielern, die sich vielleicht lieber spannende Partien wünschen, irgendwie die Zeit klaue. Freundlich sind sie trotzdem alle, aber ich fühle mich dort irgendwie unwohl.
“Hauptsache installiert und nen Account dafür.” Denn es gibt Spiele, die sind definitiv suchterzeugender…
…aaaber die erfahrt ihr erst beim nächsten Mal. Gamingblog ftw und so. Vielleicht geht’s heute ja auch mal wieder in den BT. Und es passiert etwas, worüber es sich zu bloggen lohnt.
Alles verbieten! – Folge 5: "Killerspiele"
Das Sommerloch ist Schuld, dass ich nicht schrieb. Und da mein Sommer bekanntlich am 01.01. begann und erst am 30.11. endet, wird sich das wohl im Moment auch nicht großartig ändern. Aber es gibt da grade etwas, nämlich genau heute, am 1. Juli 2008, das liegt mir auf dem Herzen. Und das muss nun raus…
Wenn Vernunft und menschliches Denken nicht mehr funktionieren, dann muss man als Staat eben anders durchgreifen. Manche Menschen rufen dann zu Verständnis und Toleranz auf, Staaten hingegen neigen dazu, Dinge zu verbieten – und das so häufig, dass die Glaubwürdigkeit irgendwann darunter leidet. In der Serie Alles verbieten! werden Musterbeispiele für Bürokratie, blinden Aktionismus und Intoleranz aufgezeigt. Aber Achtung: Nicht jedes Beispiel ist unbegründet; ja, es gibt sogar sinnvolle Verbote.
Die Pressemitteilung, direkt kopiert von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – ja, soetwas besitzt Deutschland.
Erstes Gesetz zur Änderung des Jugendschutzgesetzes tritt am 1. Juli 2008 in Kraft
Am 1. Juli 2008 tritt das Erste Gesetz zur Änderung des Jugendschutzgesetzes in Kraft. Es verbessert ab sofort den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor medialen Gewaltdarstellungen, insbesondere vor gewaltbeherrschten Computerspielen. Der Bundesrat hatte dem Gesetz am 13. Juni 2008 zugestimmt.
Das Gesetz soll Kinder und Jugendliche besser vor medialen Gewaltdarstellungen schützen. Dazu wird der Katalog der schwer jugendgefährdenden Trägermedien im Hinblick auf Gewaltdarstellungen erweitert und die Indizierungskriterien bei medialen Gewaltdarstellungen werden erweitert und präzisiert. Darüber hinaus werden Mindestgröße und Sichtbarkeit der Alterskennzeichen der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) gesetzlich festgeschrieben.
Mit dem Gesetz werden zur Verbesserung des effektiven Jugendmedienschutzes in der Praxis folgende Maßnahmen ergriffen:
1. Der Katalog der schwer jugendgefährdenden Trägermedien, die kraft Gesetzes indiziert sind, wird im Hinblick auf Gewaltdarstellungen erweitert. Dies betrifft Trägermedien, die “besonders realistische, grausame und reißerische Darstellungen selbstzweckhafter Gewalt beinhalten, die das Geschehen beherrschen”.
2. Die im Gesetz genannten Indizierungskriterien in Bezug auf mediale Gewaltdarstellungen werden erweitert und präzisiert: Es wird durch den Gesetzgeber klargestellt, dass “Medien, in denen Gewalthandlungen wie Mord- und Metzelszenen selbstzweckhaft und detailliert dargestellt werden oder Selbstjustiz als einzig bewährtes Mittel zur Durchsetzung der vermeintlichen Gerechtigkeit nahe gelegt wird” jugendgefährdend sind und von der Bundesprüfstelle in die Liste jugendgefährdender Medien aufgenommen werden sollen.
3. Die Mindestgröße und Sichtbarkeit der Alterskennzeichen der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft und der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle werden gesetzlich festgeschrieben.
Wir haben es also geschafft: Die Gewalt ist aus Deutschland endlich verbannt! Wir leben in einem friedlichen Land, ohne Amokläufer, ohne Mord und Totschlag. Das Paradies ist nah. Und dafür möchte ich unserer Regierung danken. Endlich kann ich mich sicher auf die Straße begeben, ohne Angst davor haben zu müssen, von paramilitärischen Einheiten, trainiert durch Gewaltspiele, erschossen zu werden.
Das alles klingt schon ein wenig albern, oder? War es davor wirklich so schlimm? Ich mag mich irren, aber ich glaube, dass es bis auf sehr wenige Ausnahmen in Deutschland doch ziemlich sicher ist – und das nicht nur deshalb, weil wir ohnehin schon die härtesten Jugendschutzmaßnahmen in Deutschland haben: Die Zahl der Amokläufer durch Computerspiele ist einfach (weltweit) sehr gering. Die Zahl der Computerspieler ist es nicht, was Welterfolge wie Counter-Strike, World of Warcraft oder der Absatz aller Spielekonsolen beweisen.
Kein Hype um Diablo 3
Zumindest nicht bei mir. Einleitung:
Gwilwileth
Am 30. Juni 2008 um 23:45 UhrHey aSak, wo bleibt denn dein Kommentar zur Ansage des Jahres von Blizzard? ^^
Neben dem einen Thema der Woche -Vize-Europameister!- gab’s vor allem in der Zockercommunity ein Anderes: Diablo 3. 5 Tage (oder 6?) veröffentliche Blizzard Splash-Screen um Splash-Screen, die Spieler mutmaßten, rätselten, hofften. Und pünktlich zur PR-Veranstaltung von Blizzard – Diablo 3.
Nun, Diablo 2 habe ich gespielt und zuvor auch Diablo ohne Zahl; beide spiele schenkten mir so manche schlaflose Nacht. Aber irgendwie frage ich mich: Brauchen wir ein neues Sequel zu dem Hack’n'Slay, dem Genrenamen mit der exaktesten Beschreibung eines Spiels? Ich meine… die Grafik, sie ist wirklich schick. Und auch die Story wird sicher nett. Überhaupt gibt es eigentlich daran nicht viel auszusetzen.
Außer vielleicht: Warum? Warum macht Blizzard sich selbst Konkurrenz? Viele Spieler von WoW werden zu D3 wechseln, selbst wenn WotLK schon erschienen ist, denn die Spielprinzipien sind nicht so unterschiedlich. Damit stellt sich Blizzard Entertainment selbst ein Bein, denke ich; es wird nicht sehr viele Spieler geben, die WoW und D3 spielen.
Daher: Keine Ansage von mir zur Ansage des Jahres. Ich schau’s mir mal an, aber Diablo kann meiner Meinung nach nicht mit WoW konkurrieren.
Warum haben sie nicht einfach den nächsten Teil zu Lost Vikings angekündigt? Komische Welt.








